„Kein Faustkampf“

Sport / 15.08.2022 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Thomas Tuchel (l.) und Antonio Conte mussten getrennt werden.afp
Thomas Tuchel (l.) und Antonio Conte mussten getrennt werden.afp

Nach Streit gaben sich Chelseas Thomas Tuchel und Tottenhams Antonio Conte locker.

London Chelseas Thomas Tuchel und Antonio Conte, sein Trainerkollege von Tottenham Hotspur, haben versucht, ihrem handfesten Streit nach dem Abpfiff des 2:2 in der englischen Premier-League mit Humor die Schärfe zu nehmen. „Ich glaube, euch hat es auch gefallen. Es war nichts Schlimmes, Leute. Nichts Schlimmes.“ Niemand sei beleidigt oder verletzt worden: „Wir hatten keinen Faustkampf oder so was. Für mich ist das keine große Sache“, sagte Tuchel danach. „Beim nächsten Mal schütteln wir uns einfach nicht mehr die Hände“, schlug Conte vor. „Damit hätten wir das Problem gelöst.“ Auslöser des Tumults war das obligatorische Shakehands nach dem Schlusspfiff gewesen. Tuchel ließ Conte zunächst nicht los, was diesem überhaupt nicht gefiel. Wie zwei Wildgewordene standen sich beide plötzlich Stirn an Stirn gegenüber, brüllten sich an und konnten nur mit Mühe voneinander getrennt werden. Als Konsequenz gab es für die Streithähne Rot, ihnen droht eine Sperre. „Ich habe gedacht, dass man sich in die Augen schaut, wenn wir uns die Hände schütteln, aber er hatte eine andere Meinung“, erklärte Tuchel sein Verhalten. Die Roten Karten für sich und Conte sah er als völlig überzogen an.