Anna Kiesenhofer verpasst Edelmetall

Sport / 17.08.2022 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Olympiasiegerin bei der Zieleinfahrt in Fürstenfeldbruck.AP
Die Olympiasiegerin bei der Zieleinfahrt in Fürstenfeldbruck.AP

München Anna Kiesenhofer hat bei der Rad-EM in München eine Medaille im Einzelzeitfahren verpasst. Die Niederösterreicherin, die vor einem Jahr in Tokio beim Olympischen Straßenrennen sensationell triumphiert hatte, benötigte für die 24 km 32:00,87 Minuten und wurde damit Fünfte. Die 31-Jährige verpasste das Stockerl um gut 33 Sekunden. Christina Schweinberger belegte Rang acht. Die Schweizerin Marlen Reusser verteidigte ihren Titel.

Kiesenhofer, die als Viertletzte gestartet war, blieb im Rennen in Fürstenfeldbruck bei München immer knapp außerhalb der Top drei. „Das Zeitfahren war wirklich sehr hart, weil es mit einem Anstieg anfing und man sehr schnell in den roten Bereich gehen musste und sich dann nie erholen konnte. Es war mental sehr hart“, erklärte die Olympiasiegerin. Nach 15 Kilometern rangierte sie auf Platz fünf und behielt diese Position bis ins Ziel, womit sie ihr bestes EM-Resultat egalisierte. „Ich denke, ein fünfter Platz ist ganz gut. Das bin ich schon einmal geworden, aber ich denke, dass es diesmal mehr wert ist, weil einfach die Konkurrenz sehr viel stärker war“, resümierte sie.