Medaillenränge noch in Reichweite

Sport / 04.09.2022 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vor den letzten Wettfahrten der 49er-WM haben Bildstein/Hussl als Siebte 27 Punkte Rückstand auf die Medaillenränge.SAiling Energy
Vor den letzten Wettfahrten der 49er-WM haben Bildstein/Hussl als Siebte 27 Punkte Rückstand auf die Medaillenränge.SAiling Energy

Segelduo Bildstein/Hussl bei 49er-WM in Kanada auf Platz sieben vor letzten zwei Wettfahrten.

Halifax Bei der Weltmeisterschaft in der olympischen 49er-Klasse an der kanadischen Atlantikküste in der Provinz Nova Scotia vor Halifax steht heute der Finaltag auf dem Programm. Mit neun Top-3-Plätzen in den bisherigen 14 Wettfahrten mischen Benjamin Bildstein und Vorschoter David Hussl im Kampf um die Medaillen mit. Mit 117 Punkten nimmt das OeSV-Paradeduo vor dem letzten Rennen in der Goldflotte und dem anschließenden Medal Race der Top-10-Boote den siebten Zwischenrang ein. Ein Rang, dem Steuermann Bildstein viele positive Aspekte abgewinnen kann, gleichzeitig aber auch etwas Wehmut bereitet: „Es fühlt sich im Moment so an, als würden wir ein bisschen in der Mitte feststecken. Wenn man ganz vorne mitwirken will, darf man sich speziell in der Goldflotte nicht solche Leistungsschwankungen erlauben“, betont der 30-jährige Wolfurter selbstkritisch.

Die WM-Dritten von 2017 des YC Bregenz weisen aktuell 17 Zähler Rückstand auf die Rang drei einnehmenden Spanier Diego Botin/Florian Trittel Paul auf. Überlegen in Führung liegen die Titelverteidiger Bart Lambriex/Floris van de Werken, bereits 22 Zähler hinter den Niederländern folgen die Kroaten Sime und Mihovil Fantella als Zweite. Um im letzten Abdruck doch noch um die Medaillen mitzureden, müssen Bildstein/Hussl zwei Topplatzierungen erreichen. „So lange es rein rechnerisch möglich ist, werden wir alles versuchen“, erklärt Bildstein kämpferisch. VN-JD