Ein doppelter Feiertag

Sport / 07.09.2022 • 22:07 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Voller Selbstvertrauen wollen Manuel Sutter (Bild) und Co. das erste Gruppenspiel in der Conference League bestreiten.Zanghellini
Voller Selbstvertrauen wollen Manuel Sutter (Bild) und Co. das erste Gruppenspiel in der Conference League bestreiten.Zanghellini

Für Sutter und Co. beginnt mit dem FC Vaduz die Conference-League-Gruppenphase.

Vaduz Der 8. September ist in Liechtenstein Feiertag (Maria Geburt), für die Profis des FC Vaduz aber ist dieser Donnerstag ein besonderer Arbeitstag. Denn die Mannschaft rund um die Vorarlberger Manuel Sutter (31) und Anes Omerovic (24) bestreitet das erste Gruppenspiel einer Liechtensteiner Mannschaft in einem europäischen Fußball-Cupbewerb. Somit wartet ab 21 Uhr ein doppelter Feiertag für alle Fußball-Anhänger im Fürstentum. Dabei läuft es in der Challenge League weiter schlecht für Vaduz. Umso mehr freut man sich im Rheinpark, dass es nun international weitergeht. Im ersten Gruppenspiel der Conference League geht es heute (21 Uhr) gegen Apollon Limassol.

Großes Vertrauen

Und die Vorfreude auf den ersten Auftritt einer FCV-Mannschaft in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs konnte man bei den Spielern sichtbar spüren. Neben der Vorbereitung auf Zyperns Meister gab es auch eine gewisse Lockerheit im Training. Sehr zur Freude auch von FCV-Trainer Alessandro Mangiarratti (43), der natürlich ebenfalls dem ersten Gruppenspiel entgegenfiebert. „Es ist speziell, dass es international so gut läuft für uns. Doch jetzt sind es keine K.o.-Runden mehr, wir haben sechs Spiele in der Gruppe und müssen Spiel für Spiel nehmen. Man spürt die Vorfreude in der Mannschaft auf die Partie gegen Limassol“, so Mangiarratti.

Voller Spannung blickt auch Sutter dem Match entgegen, zumal er der Mannschaft alles zutraut. „Die Reise in der Conference League hat gezeigt, dass wir uns steigern können“, sagt der Stürmer. Und wie schätzt der Wolfurter die Chancen ein? „Schwer zu sagen. Wir werden uns auf jeden Fall nicht verstecken und von Beginn an vorne draufgehen. Dann werden wir sehen, wie die Zyprioten reagieren.“ Dass auf ihn und seine Kollegen vor allem mit Anfang Oktober mehr als einen Monat lang enorme Belastungen – praktisch jeden vierten Tag ein Spiel – warten, ist für ihn ebenso neu, wie der Umstand, dass man in der zweiten Schweizer Liga nach sieben Spieltagen weiter auf den ersten Sieg wartet. „Wir brauchen vielleicht einmal einen dreckigen Sieg“, sagt er und damit könnte er auch heute leben, wie er schmunzeld verrät.

Spielmacher ist mit von der Partie

Eine Schrecksekunde hatte es im Dienstagstraining gegeben, als Vaduz-Spielmacher Milan Gajic (35) das Einheit plötzlich abbrechen musste. Doch der Routinier gab danach sofort Entwarnung. „Die Achillessehne hat ein bisschen weh getan. Aber das ist kein Probleme für das Spiel, das habe ich immer“, so Gajic und grinst. „Das ist vielleicht das Alter.“ VN-cha, jst

„Dieser Mannschaft traue ich alles zu, angesichts der Reise in der Conference League.“