Estre auf dem Podest, Jensen knapp vorbei

Sport / 14.09.2022 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Am Fuße des Fuji stellte Kevin Estre mit seinem Kollegen Michael Christensen den Porsche 911 RSR aufs Podest. TAP
Am Fuße des Fuji stellte Kevin Estre mit seinem Kollegen Michael Christensen den Porsche 911 RSR aufs Podest. TAP

Ländle-Piloten mit guten Auftritten beim Langstreckenklassiker in Japan.

Fuji Beim Sechs-Stundenrennen in Fuji schaffte es Porsche-Werksfahrer Kevin Estre (33) mit seinem dänischen Teamkollegen Michael Christensen mit ihrem Porsche 911 RSR als Dritter auf das Podest der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in der Klasse der GTE-Pro. Somit hat der Wahl-Höchster rechnerisch durchaus noch intakte Chancen im letzten Lauf der Serie im November den Fahrertitel ins Ländle zu holen.

„Ferrari war zu stark, da konnten wir nicht mithalten“, meinte Estre. „Auf der langen Geraden hatten die viel mehr Tempo als wir. In den Kurven konnten wir das nie mehr wettmachen, keine Chance. Obwohl wir absolut fehlerfrei gearbeitet haben, stand am Ende ein Rückstand von mehr als 30 Sekunden. Das sagt doch alles.“

Peugeot mit zweitem Testlauf

In der Topliga der FIA World Endurance Championship bei den Hypercar führte kein Weg an Toyota vorbei. Sébastien Buemi, Ryo Hirakawa und Brendon Hartley im Toyota GR010 Hybrid feierten einen souveränen Sieg und somit den achten Erfolg in den letzten neun Fuji-Rennen auf ihrer Heimstrecke. Für den in Bregenz wohnhaften Werksfahrer Mikkel Jensen (27) blieb nach einem langen Reparaturstopp an seinem neuen Peugeot 9X8 noch Rang vier. Für Peugeot war es auf der 4,563 km langen Strecke das zweite Rennen und darf somit als Testlauf gewertet werden, der sich in Hinblick auf die nächste Saison – und hier besonders auf Le Mans – auszahlen soll. MN