Risiko wurde schlecht belohnt

Sport / 18.09.2022 • 22:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

EHC Lustenau und der EC Bregenzerwald verloren jeweils in der Overtime.

Lustenau Das Risiko machte sich nicht bezahlt. Sowohl der EHC Lustenau gegen Fassa, als auch der EC Bregenzerwald in Kitzbühel ersetzten in der Verlängerung ihre Torhüter durch einen vierten Feldspieler. Der EHC verlor mit 2:3, die Wälder mit 5:6.

Ganz schienen die Eislöwen im ersten Drittel noch nicht aus der Sommerpause zurück zu sein. Denn es waren die Gäste aus Italien, die in der 15. Minute den verdienten Führungstreffer bejubeln durften. Trainer Mike Flanagan muss aber in der ersten Pause die richtigen Worte gefunden haben. Denn nun wurden die Hausherren gefährlicher, auch das Überzahlspiel gelang besser. So konnte Neuzugang Philipp Pöschmann (29.) im Powerplay für den Ausgleich sorgen, nur sieben Minuten später erhöhten die Lustenauer in Überzahl durch Lucas Haberl, der einen Schuss von Mads Larsen entscheidend abfälschte.

Im letzten Spielabschnitt verpassten es die Lustenauer, die Führung auszubauen. So gelang den Gästen aus Italien der 2:2 (55.) Ausgleich, was nach 60 Minuten die Verlängerung bedeutete. In dieser nahm der EHC-Coach seinen Schlussmann Eric Hanses vom Eis. Den Eislöwen gelang es aber trotz eines Feldspielers mehr nicht, einen Treffer zu erzielen und so konnte Stephan Deluca durch einen Empty-Net-Treffer für die Entscheidung sorgen.

Dem EC Bregenzerwald reichten fünf Tore nicht, um in Kitzbühel als Sieger vom Eis zu gehen. Die Mannschaft von Trainer Markus Juurikkala führte durch einen Treffer des neuen Kapitäns Richard Schlögl 1:0 (10.) und später weitere zwei Mal (2:1, 5:4), musste aber beim Stand von 5:5 in die Overtime. Dort nahmen die Wälder Risiko, aber Hochfilzer (64.) gelang der Empty-Net-Treffer zum 6:5-Erfolg für die Tiroler. OP, KO