Vinzenz Rohrer kommt ohne Operation davon

Sport / 21.09.2022 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Glück im Unglück bei einem Pucktreffer ins Gesicht für Vinzenz Rohrer.     <span class="copyright">VR/CD</span>
Glück im Unglück bei einem Pucktreffer ins Gesicht für Vinzenz Rohrer. VR/CD

Eishockeytalent verpasste wegen Gesichtsverletzung die Einladung von Montreal ins NHL-Trainingscamp.

Ottawa Erleichterung bei Vinzenz Rohrer. Der 18-jährige Rankweiler, von den Montreal Canadiens heuer im NHL-Draft als Nummer 75 gezogen, muss nicht operiert werden. „Jetzt bin ich beruhigt“, atmete Rohrer durch. „Wenn ich eine Operation benötigt hätte wäre ich wohl für Monate ausgefallen.“

Rohrer wurde am 9. September, an seinem 18. Geburtstag, im Training von einem Puck im Gesicht getroffen. Der Stürmer der Ottawa 67‘s erlitt einen dreifachen Knochenbruch, bei einer genauen Untersuchung wurde festgestellt, dass sich auch die Zähne verschoben haben. „Die Knochenbrüche sollten bald einmal verheilt sein“, glaubt der Rohrer. „Das Gesicht ist nicht mehr so geschwollen, ich habe auch keine Schmerzen mehr. Was nicht so oft vorkommt ist, dass sich der Knochen über den Zähnen verbogen hat. Dadurch wurden die Zähne verschoben. Jetzt wird noch abgeklärt welche Behandlung das nach sich zieht, ob ich z. B. eine Schiene bekomme.“

Der Wermutstropfen neben der Verletzung: Rohrer verpasste die Einladung ins NHL-Trainingslager der Montreal Canadiens: „Es ist, wie es ist, darüber denke ich jetzt nicht viel nach.“ Am 30. September startet Ottawa in die Meisterschaft in der Ontario Hockey League. „Ich war die letzten zwei Tage auf dem Eis, aber ohne Körperkontakt. Ich hoffe der Mannschaft schon bald helfen zu können.“