Fünf Pioneers-Tore reichten nicht

Sport / 22.09.2022 • 23:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Pioneers-Torhüter David Madlener wurde beim 5:8 in Villach von seinen Vorderleute zu oft im Stich gelassen. <span class="copyright">gepa</span>
Pioneers-Torhüter David Madlener wurde beim 5:8 in Villach von seinen Vorderleute zu oft im Stich gelassen. gepa

Gegen den Villacher SV verloren die Feldkircher mit 5:8.

Villach Zwei Drittel lag bereiteten die Pioneers den Villachern viel Kopfzerbrechen. Erst in den letzten 20 Minuten zwangen die Kärntner die Gäste mit 8:5 in die Knie.

Lange Gesichter und viele Pfiffe von den Fans gab es nach den ersten 20 Minuten für den VSV. Die Pioneers führten gegen die Hausherren mit 2:1. Nicht der Rückstand irritierte die rund 1600 Fans in der Stadthalle, sondern die Harmlosigkeit der favorisierten Adler. Besonders die Abwehr der Blau-Weißen schwächelte früh. In Minutefünf brachte Hampus Eriksson die Feldkircher nach einem Zuspiel von Jack Jacome in Führung. Allerdings glichen die Gastgeber zwei Minuten später aus. Ländle-Export Elias Wallenta überwand David Madlener im PIV-Gehäuse. Nachdem Max Rebernig wenig später den Puck am leeren Tor vorbei beförderte, legten erneut die Gäste vor. Christian Bull lupfte die Scheibe sehenswert ins Kreuzeck.

Ausgleich als Wendepunkt

Nachdem beide Teams bis zur Pausensirene noch einige gute Möglichkeiten ausließen, folgte im Mitteldrittel eine regelrechte Torlawine. Sieben Treffer in 20 Minuten offenbarten auf beiden Seiten gröbere Lücken in der Defensive. Rebernig (24.), Chris Collins (28.) und Philipp Lindner (31.) machten innerhalb von sieben Minuten aus einem Rückstand, eine 4:2-Führung für die Gastgeber.

Drei Gegentore im letzten Drittel

Doch die Liganeulinge ließen sich davon nicht beirren und beeindruckend mit ihrer Reaktion. Jacome (32.) und Eriksson (36.) brachten die Pioneers mit ihren Abschlüssen zurück ins Spiel. Zwei Minute vor Drittelende sorgte Luca Marver für die neuerliche PIV-Führung. Doch der knappe Vorsprung hielt keine 60 Sekunden. Der Schuss von Robert Sabolic von der blauen Linie fand die Lücke zum 5:5. „Dieser Ausgleich hat uns nach der tollen Aufholjagd den Zahn gezogen. Wir haben im Schlussdrittel nur noch wenig bewegen können“, meinte PIV-Coach Marc Habscheid.

In der 45. Minute gingen die Draustädter wieder in Führung. Blaz Tomazevics Schuss sprang von Madleners-Kufe ins Gehäuse. Zehn Minuten vor dem Ende stocherte Alexander Rauchenwald die Scheibe unter Madleners Schoner über die Torlinie. Eine knappe Angelegenheit aber die Schiedsrichter bestätigten nach dem Videobeweis das 5:7. Wenig später setzte Sabolic im einzigen VSV-Überzahlspiel den Schlusspunkt zum 5:8. (52.). ABR