Aleksic, Burger und der unbändige Wille als Erfolgsfaktoren

Sport / 23.09.2022 • 22:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Goalie Goran Aleksic zog mit seinen Paraden den Linzern den Zahn und wurde verdient als Spieler des Abends ausgezeichnet. <span class="copyright">GEPA</span>
Goalie Goran Aleksic zog mit seinen Paraden den Linzern den Zahn und wurde verdient als Spieler des Abends ausgezeichnet. GEPA

Bregenz Handball feiert nach 7:13-Rückstand einen 26:25-Sieg in Linz.

Linz Vier Monate nach dem bitteren Aus in der Best-of-three-Viertelfinale der letzten Saison gelingt gelingt Bregenz Handball die Revanche.

Die Equipe aus der Festspielstadt setzt sich dank des überragenden Goran Aleksic im Tor und der acht Treffer von Flügelflitzer Sebastian Burger am vierten Spieltag der HLA-Meisterliga durch, holt mit dem 26:25-Auswärtssieg zwei wichtige Punkte und schafft den Anschluss in die obere Tabellenhälfte.

Flügelflitzer Sebastian Burger sorgte mit seinem achten Treffer zwei Minuten vor dem Abpfiff für den 26:25-Endstand beim Sieg in Linz. <span class="copyright">GEPA</span>
Flügelflitzer Sebastian Burger sorgte mit seinem achten Treffer zwei Minuten vor dem Abpfiff für den 26:25-Endstand beim Sieg in Linz. GEPA

Der zweite Saisonsieg der Equipe von Michael Roth war aber eine mühevolle Angelegenheit. In den ersten 20 Spielminuten steckte ordentlich Sand im Getriebe des Rekordmeisters und Linz lag mit sechs Toren (21., 13:7) vorne, ehe das riskante 7:6-Spiel erste Früchte trug. Nach dem 14:16-Pausenstand aus Sicht der Gäste dauerte es bis zur 41. Minute, ehe Bregenz nach einem Doppelschlag durch Burger und Matic Kotar erstmals mit 20:19 vorne lag.

Unbändigen Willen bewiesen

Doch die Stahlstädter schlugen zurück, gingen mit 21:20 in Front, ehe es abermals Burger war, der mit zwei Kontertoren innert 33 Sekunden auf 22:21 (46.) das Momentum wieder auf Seiten der Bregenzer brachte. Mit dem Glück des Tüchtigen und den wichtigen Paraden von Aleksic zur rechten Zeit gab Bregenz in der hektischen Schlussphase die zwei Punkte nicht mehr aus der Hand. „Es war kein glorreicher, aber enorm wichtiger Sieg. Wir haben uns in dieses Spiel reingesteigert. Die Jungs haben mit unbändigem Willen und dank der Steigerung in der Abwehr die Partei gedreht“, so Roth.

Goalgetter Mikhail Vinogradov meldet sich mit sechs Tore zurück nach seiner Zwangspause wegen einer Adduktorenverletzung.<span class="copyright"> GEPA</span>
Goalgetter Mikhail Vinogradov meldet sich mit sechs Tore zurück nach seiner Zwangspause wegen einer Adduktorenverletzung. GEPA

“Jetzt müssen die Spieler gut regenerieren, da sie wegen der dünnen Personaldecke körperlich an ihre Grenzen kommen. Deshalb konnte ich gegegn Linz auch nicht viel wechseln. Nächste Woche geht es weiter und da hoffen wir natürlich, dass uns viele Fans gegen die Fivers unterstützen werden und wir die erste zwei Heimpunkte in dieser Saison holen.“

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