Mit Lafnitz steht erster Absteiger wohl fest

Sport / 28.09.2022 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Wolfurter Stefan Umjenovic steht seit Juni 2020 bei Lafnitz unter Vertrag.gepa
Der Wolfurter Stefan Umjenovic steht seit Juni 2020 bei Lafnitz unter Vertrag.gepa

Denn die Steirer planen mit Saisonende den Ausstieg aus der 2. Liga.

Lafnitz Zweitligist SV Lafnitz will sich aus dem heimischen Fußball-Unterhaus zurückziehen. Grund dafür ist der für 2024 geplante Rückzug von Obmann Bernhard Loidl, der auch die Sponsorentätigkeit von dessen Unternehmen Licht-Loidl betrifft. Dadurch würde bei den Steirern ein großes Loch im Budget entstehen. „Derzeit sieht es danach aus, dass wir um keine Lizenz für die 2. Liga ansuchen werden“, sagt Lafnitz-Sportdirektor Hermann Kopitsch. Mögliche Aus- bzw. Abstiegsszenarien sind mit dem steirischen Landesverband bereits erörtert worden. Laut Statut würde Lafnitz in die Regionalliga Mitte absteigen, der Klub will aber, so Kopitsch eine Klasse weiter unten weitermachen. In der Landesliga spielt derzeit die zweite Mannschaft der Oststeirer. Nur im Falle einer Kooperation mit Bundesligist TSV Hartberg wäre ein Antreten in Liga drei denkbar, hieß es weiter. Die laufende Saison wollen die Lafnitzer, bei denen mit Stefan Umjenovic (27) auch ein Vorarlberger aktiv ist, aber fertigspielen. Möglicherweise kehrt der Verteidiger danach ins Ländle zurück.

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