Fehlstart für den EHC

Sport / 29.09.2022 • 23:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das einzige EHC-Tor gegen Zell ging auf das Konto von Mads Larsen.Stiplovsek
Das einzige EHC-Tor gegen Zell ging auf das Konto von Mads Larsen.Stiplovsek

1:3 gegen Zell beschert dem EHC den letzten Tabellenplatz.

Lustenau Ratlose Gesichter nach dem schlechten Saisonstart beim EHC. Mit nur zwei Punkten aus den ersten vier Spielen finden sich die Eislöwen auf dem letzten Tabellenplatz wieder und das, obwohl die Leistung gegen Zell am See über weite Strecken stark war.

Zehn Minuten brauchten die Lustenauer in einer hitzigen Partie, um das erste Mal gefährlich zu werden. Trotz weiterer Möglichkeiten blieb es aber beim 0:0 nach zwanzig Minuten. Größter Aufreger war eine Rangelei zwischen Dominic Haberl und Frederik Widen, die aber nur eine kleine Bankstrafe erhielten.

Auch nach der ersten Pause waren die Gastgeber die bessere Mannschaft, die Chancenauswertung blieb aber wie in den Spielen davor das große Manko. So gelang es Verteidiger Mads Larsen erst in der 37. Minute, die verdiente Führung zu erzielen. Nur Augenblicke später scheiterte der weiterhin glücklose Oskari Siiki im Eins gegen Eins am starken Torhüter der Gäste aus Salzburg.

Das letzte Drittel startete mit zwei Hochkarätern für den EHC, das Aluminium und der Keeper verhinderten aber das 2:0. Das war der Weckruf für die Gäste aus Zell am See, die nun plötzlich spielbestimmend waren und zu mehreren Chancen kamen. So gelang Daniel Ban mit einem Doppelschlag (52./53.) die Wende. Die Cracks von Trainer Mike Flanagan, nun völlig von der Rolle, erholten sich davon nicht mehr und so setzte Tomi Wilenius mit seinem Empty-net-Treffer den Schlusspunkt. OP

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