Tibidis Explosion und Tartarottis Traumtor

Sport / 03.10.2022 • 21:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das siegbringende Duo von Ried: Die beiden Altacher Alexis Tibidi (links) und Johannes Tartarotti.gepa
Das siegbringende Duo von Ried: Die beiden Altacher Alexis Tibidi (links) und Johannes Tartarotti.gepa

Altach feiert nach zweitem Saisonsieg sein neues Offensivduo.

Altach Sein zweiter Vorname ist Ronaldo, er ist mit viel Talent ausgestattet und er ist französischer Abstammung. „Da brauchst du ein besonderes Gespür“, sagt Altach-Coach Miroslav Klose über seinen Jungstar aus Frankreich. Es scheint, als habe der 44-Jährige den Draht zum Leihspieler des VfB Stuttgart endgültig gefunden. Denn gegen die SV Ried explodierte der 18-jährige Stürmer und belohnte sich bei seinem bislang besten Auftritt im Dress des Cashpoint SCR Altach mit zwei Skorerpunkten – einen Treffer erzielte er selbst, das Siegtor von Johannes Tartarotti bereitete er herrlich vor. Damit hält Tibidi, dessen Vater Alexis Flavien Tibidi (47) Nationalspieler von Kamerun war, nunmehr bei vier Skorerpunkten, Tendenz aufsteigend. Es war zugleich sein erster Treffer in der zweiten Halbzeit, und der leitete den Umschwung ein. Dieser wurde durch das Traumtor von Johannes Tartarotti gekrönt. Dass der zur Halbzeit eingewechselte 23-Jährige zuvor mit seiner ersten Saison-Passvorlage Tibidi bedient hatte, rundete das Zusammenspiel der beiden perfekt ab. „Der Ball ist perfekt aufgesprungen und ich habe ihn dann auch perfekt getroffen“, erzählt Tartarotti nach seinem Comeback. Zuvor hatte er aufgrund einer Sprunggelenksverletzung am linken Knöchel drei Spiele versäumt. „Positiv bleiben“, nennt er sein persönliches Rezept, nachdem er immer wieder Rückschläge erleiden musste. Dabei debütierte Tartarotti einst als 18-Jähriger im Mai 2018 unter Trainer Klaus Schmidt im Spiel gegen Mattersburg – damals noch mit Tino Casali im Tor der Burgenländer. Inzwischen hat er gelernt, mehr zu machen – zuletzt mit den Athletiktrainern in der Kraftkammer und auch auf dem Platz. VN-cha

„Ich habe hart an mir gearbeitet und wollte einfach bereit sein, wenn ich zum Zug komme.“

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