Der Bann ist gebrochen

Sport / 04.10.2022 • 21:43 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
An Hards Tormann Golub Doknic gab es so gut wie kein Vorbeikommen für die Akteure von Skopje.HCH
An Hards Tormann Golub Doknic gab es so gut wie kein Vorbeikommen für die Akteure von Skopje.HCH

Alpla HC Hard steht nach 25:21-Sieg bei Butel Skopje erstmals in der Gruppenphase der European League.

Skopje Die Roten Teufel vom Bodensee haben das nächste Kapitel in ihrer Erfolgsgeschichte geschrieben. Nach dem 26:21-Heimsieg entscheidet der Alpla HC Hard das Rückspiel beim HC Butel Skopje mit 25:21 für sich und qualifiziert sich mit einem Gesamtskore von 51:42 im vierten Anlauf für die Gruppenphase in der European League, hinter der Champions League der zweitwichtigste Klubbewerb der Europäischen Handballföderation (EHF).

Keine Zweifel am Aufstieg

Der Spielfilm zum geschichtsträchtigen Auswärtssieg der roten Teufel vom Bodensee ist schnell erzählt. Weil die Mannschaft von Cheftrainer Hannes Jon Jonsson von der ersten Sekunde keinen Zweifel daran ließ, welches Team in die Gruppenphase einzieht. Angeführt von einem aktuell in Hochform agierenden Luca Raschle und einem schier unbezwingbaren Goalie Golub Doknic zog man schnell auf 3:0 davon und ließ sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Die Abwehrarbeit funktionierte glänzend, den ersten Gegentreffer ließen Doknic und Co. gar erst nach acht Minuten zu. In dieser Tonart ging es bis zur 12:5-Halbzeitführung weiter.

Im zweiten Durchgang versuchte Skopje noch einmal Fahrt aufzunehmen, wieder ranzukommen, doch die Jonsson-Truppe spielte zu abgeklärt und erstickte durch eine stabile Deckungsarbeit jegliche Hoffnung im Keim. So konnten Kapitän Dominik Schmid und Co. am Ende über den klaren 25:21-Auswärtssieg und den Einzug in die Gruppenphase jubeln. „Wir haben von der ersten Sekunde an eine super Deckung gespielt und vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, umgesetzt. Ich bin megaglücklich, dass wir erstmals in der Gruppenphase stehen“, so Schmid nach Spielende. Sein Trainer schlug in die gleiche Kerbe „Ich freue mich riesig über den Sieg. Wir haben hiermit alle Qualifikationsspiele gewonnen, die Leistung hier in Skopje war geschlossen stark. Damit haben wir eines unserer großen Ziele erreicht und stehen in der Gruppenphase. Jetzt freuen wir uns auf das, was kommt. Es wird ein Abenteuer“, blickte Coach Jonsson auf die bevorstehenden Europacupabende.

„Ich bin megaglücklich. Wir haben vieles, was wir uns vorgenommen haben, umgesetzt.“

So sehen Sieger aus: Der gesamte Staff des HC Hard.
So sehen Sieger aus: Der gesamte Staff des HC Hard.
In der Arena Boris Trajkovski tanzten nur die roten Teufel.
In der Arena Boris Trajkovski tanzten nur die roten Teufel.

Handball

EHF European League der Männer 2022/23

2. Runde, Rückspiel

HC Butel Skopje (MKD) – Alpla HC Hard 21:25 (5:12)

Skopje, Arena Boris Trajkovski SR Yonchev/Yonchev (BUL)

Hinspiel (27. 9.) 26:21 (11:8) für Hard; Gesamt 51:42 für Hard

Hard damit qualifiziert für die Gruppenphase (24 Teams); In den vier Sechsergruppen werden zwischen 25. Oktober und 28. Februar insgesamt zehn Spiele ausgetragen. Die Auslosung erfolgt am Donnerstag in Wien

Zeitstrafen: 3 bzw 3

Torfolge: 6. 0:3, 11. 2:3, 15. 3:5, 23. 4:8, 28. 5:11, 35. 7:13, 40. 9:16, 46. 12:18,54. 17:22

HC Butel Skopje: Ivanovski, Blazhevski; Subashevski 4, Mladenovski, Gjorgjievski, Nikolov 4, Krstevski, Mojsoski, Spasovski 1, Stojchevikj, Manaskov 1, Jevtic 3, Vasilevski, Cvetkovski, Majic 6, Davitkovski 2

Alpla HC Hard: Edionwe, Doknic; Maier 1, Schmid 2, Raschle 4, Stevanovic 1, Wüstner 3, Mischi 2, Schwärzler 2, Schnabl 3, Weber, Predragovic, Schweighofer 1, Horvat 3, Stojanovic 3

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.