Bader hatte die schnellsten Beine

Sport / 09.10.2022 • 19:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Glücklich, jedoch mit Krämpfen in den Füßen lief Martin Bader über die Ziellinie und sicherte sich damit den Marathon-Landesmeistertitel.Steurer/3
Glücklich, jedoch mit Krämpfen in den Füßen lief Martin Bader über die Ziellinie und sicherte sich damit den Marathon-Landesmeistertitel.Steurer/3

Tri-Dornbirn-Athlet holte sich den Landesmeistertitel im Marathon.

Bregenz Mit Krämpfen in den Beinen humpelte Martin Bader aus dem Zielraum. Bevor sich der frischgebackene Landesmeister im Marathon über seinen Sieg freuen konnte, war zuerst einmal eine kurze Regenerationsphase vonnöten. Danach stand dem Tri-Dornbirn-Athleten die Zufriedenheit auch ins Gesicht geschrieben. Bader hatte die Königsdistanz in 2:30:02 Stunden bewältigt und damit Patrick Spettel (ZSV Laufteam Wolfurt) als Landesmeister abgelöst.

Zu schnell angegangen

Der Wolfurter zeigte sich als fairer Verlierer: „Ich habe gewusst, dass Martin sehr schnell ist“, sagte Spettel, der den Marathon in einer Zeit von 2:39:10 Stunden hinter sich brachte. Der dritte Platz ging mit 2:43:17 Stunden an Johannes Pongruber (hellblau Powerteam). Bei den Damen schaffte es wieder Veronika Rabanser-Mathis (Im Wald läuft’s) auf das oberste Stockerl. Sie überquerte die Ziellinie nach 3:29:18 Stunden.

Martin Bader hätte eigentlich mehr vorgehabt. „Ich wollte unter 2:30 Stunden bleiben“, erzählt er. Ganz knapp hat es dafür nicht gereicht, glücklich über den Sieg war Bader trotzdem: „Alles gut“, resümierte er. Insgesamt belegte er den siebten Platz. Patrick Spettel kann mit dem Titel eines Vize-Landesmeisters ebenfalls gut leben. „Ich bin das Rennen zu schnell angegangen und habe dann hinten hinaus Zeit verloren“, analysierte er dennoch selbstkritisch. Im kommenden Jahr will er jedenfalls wieder antreten. Auch Johannes Pongruber ging den Bewerb laut eigener Aussage zu schnell an. Als der Rhythmus schließlich passte, lief es jedoch gut und das bis zum Schluss.

Bei den Damen trug sich Veronika Rabanser-Mathis als Landesmeisterin in die Siegerliste ein. „Es war echt lässig“, stellte sie fest. Die Zeit ließ sie ebenfalls gelten: „Für das, was ich trainiert habe, ist sie gut.“ Rabanser-Mathis lief den Marathon mit ihrer Freundin und Trainingskollegin Barbara Gönitzer (TS Dornbirn) im Gleichschritt. „Wir haben uns gegenseitig gezogen“, bekräftigen die beiden Frauen.

Im Gleichschritt

Ursprünglich wollten sie gemeinsam über die Ziellinie, „aber, wenn man da ums Eck ins Stadion kommt, gibt man halt doch Gas“, räumte Rabanser-Mathis ein. So kam es, dass Barbara acht Hundertstel hinter Veronika einlief (3:29:26), was der Freude jedoch keinen Abbruch tat. Dritte wurde Angela Schmid (hellblau Powerteam) in 3:36:02 Stunden vor Karin Metzler (Im Wald läuft’s), die den Marathon in 3:46:20 Stunden beendete. Im Gesamtranking erreichte die Marathon-Landesmeistern den zehnten Platz. VN-MM

Siegerkuss: Das Läufer-Ehepaar Sabine Reiner und Stefan Hubert.
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Feierte ein Comeback über die Halbdistanz: Sandra Urach.
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Maximilian Meus­burger wurde Dritter im Viertelmarathon.
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