Sheldon Van der Linde war nicht zu stoppen

Sport / 09.10.2022 • 21:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Champion und Vize: Sheldon Van der Linde (l.) und Lucas Auer.gepa
Champion und Vize: Sheldon Van der Linde (l.) und Lucas Auer.gepa

Rene Rast in der DTM auf Rang drei hinter Lukas Auer.

Hockenheim Im Moment des Triumphs schossen Sheldon van der Linde die Tränen in die Augen, völlig überwältigt von seinen Emotionen jubelte der 23-Jährige in seinem BMW: Als erster Südafrikaner hat van der Linde den Titel in der DTM gewonnen – und damit den größten Erfolg seiner Motorsportkarriere gefeiert. „Es ist unglaublich, mir fehlen die Worte. Es ist extrem emotional“, sagte van der Linde und schüttelte immer wieder den Kopf: „Ich habe bis zum Schluss gebetet, dass nichts passiert und das Auto hält. Die letzte Runde hat sich wie eine Ewigkeit angefühlt.“

Van der Linde genügte im 16. und letzten Saisonrennen ein dritter Platz, um seine Verfolger Lucas Auer, dem ersten Vizemeister aus Österreich, und Rene Rast auf Distanz zu halten. Am Ende hatte er elf Punkte Vorsprung auf Mercedes-Fahrer Auer und 15 auf den dreimaligen Champion Rast im Audi. Der jüngere der Van-der-Linde-Brüder tritt die Nachfolge von Maximilian Götz an und ist der zweite Champion in der GT3-Ära der DTM.

Eine große Karriere wartet

„Sheldon hat sich das verdient, er hat einen überragenden Job abgeliefert in dieser Saison“, sagte Auer. Rast gab offen zu, dass er den Titel „natürlich unbedingt gewinnen wollte, weil ich so nah dran war“ – gleichzeitig aber betonte er: „Ich gönne es Sheldon extrem, er hat noch eine große Karriere vor sich, war immer der schnellste BMW. Er ist der würdige Nachfolger von Maxi Götz.“

Den Sieg am Sonntag sicherte sich Marco Wittmann vor Rast. Tags zuvor – Auer siegte, Rast wurde Fünfter – war es in Hockenheim zu mehreren heftigen Unfällen gekommen. Dabei erlitten Ralf Schumachers Sohn David, Rolf Ineichen und Dennis Olsen Verletzungen.

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