Strafen stoppten die Wälder, der EHC sucht nach der Form

Sport / 09.10.2022 • 21:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Ländle-Klubs mit Niederlagen in Sterzing und Salzburg.

Dornbirn, Lustenau „Wir haben zu viele Strafen genommen und einige Fehler gemacht“, kommentierte Trainer Markus Juurikkala die 3:4-Niederlage des EC Bregenzerwald gegen die Wipptal Broncos in der Alps Hockey League. „Wenn das Spiel so eng ist, wie heute, kostet das den Sieg.“ Im letzten Spielabschnit, beim Stand von 3:3, fanden sich drei Wälder-Cracks in Sterzing auf der Strafbank wider. Gleich die erste Überzahl nützten die Broncos für den entscheidenden Siegtreffer zum 4:3 (42.). Dabei verlief der Start vielversprechend, durch Tore von Julian Zwerger (11.) und Julius Nyqvist (15.) stand eine 2:0-Führung für die Gäste auf der Anzeigetafel. Aber Davide Conci (15.), McBride (33.) und Alessio Niccolai (35.) drehten das Spiel. Kai Fässler gelang der 3:3-Ausgleich (39.), auf das 4:3 Sterzings hatten die Wälder aber keine Antwort mehr.

Ein Sorgenkind

Der EHC Lustenau sucht auch nach der sechsten AHL-Runde seine Form. Die vierte Niederlage mit einem 1:6 gegen die RB Juniors in Salzburg, die mit neun jungen Deutschen aufliefen, fiel noch dazu deftig aus. Das Team von Mike Flanagan agierte durchaus ambitioniert, aber nach dem Startdrittel stand ein 0:1 (16.) durch Oskar Maier. Mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang Chris D‘Alvise in der 26. Minute der Ausgleich. Der Ausfall von Mads Larsen nach einem Foul sowie fragwürdige Strafen machten Max Wilfan und Co. zu schaffen. Jakob Weber (32.) und Maximilian Jelevic (48.) erhöhten für die Jungbullen auf 3:1. Den Rest erledigten die Heigl-Zwillinge Thomas (51./59.) und Nikolaus (59.) mit drei Treffern zum 6:1-Endstand.

Sorgenkind Nummer eins im EHC-Kader ist Stürmer Oskari Siiki, der in sechs Spielen bisher nur einen Scorerpunkt verbuchte. Als Goldhelm für den besten Torschützen der zweiten finnischen Liga – 30 Tore und 26 Assists in 58 Spielen beim Klub Kajaanin Hokki – konnte er die Erwartungen nicht erfüllen. „Wir schauen uns auf dem Transfermarkt um, einen Schnellschuss wird es aber nicht geben“, sagt Präsident Herbert Oberscheider. VN-KO

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