Zwei Trainer und der Schlussstrich

Sport / 11.10.2022 • 13:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für Lorimer Miscu ist nach mehr als sieben Jahren Schluss in Ludesch. <span class="copyright">VN-Sams</span>
Für Lorimer Miscu ist nach mehr als sieben Jahren Schluss in Ludesch. VN-Sams

Koblachs Kirchmann zieht sich zurück, Ludesch schickt Miscu.

SCHWARZACH Mehr als sieben Jahre hielt die „Fußballehe“ zwischen dem SV frigo Ludesch und Trainer Lorimer Miscu.

Lorimer Miscu an der Linie.
Lorimer Miscu an der Linie.

Die 0:4-Niederlage bei Aufsteiger Hittisau brachte nun das Fass zum Überlaufen. Der Klub aus der Vorarlbergliga trennte sich von seinem Langzeittrainer.

„Wir haben Lorimer sehr viel zu verdanken, und dafür gebührt ihm ein großes Lob. Für uns ist nun die Zeit für eine Veränderung gekommen“, begründet Ludesch-Obmann Wolfgang Eckmayr die Entscheidung – und betont: „Es ist nicht die Tabelle (Anm. d. Red.: Ludesch ist Schlusslicht, Hittisau Vorletzter), die uns zu diesem Schritt veranlasst hat. Es ist das Gefühl, dass die Mannschaft etwas Neues braucht.“ Ein Nachfolger für den 47-Jährigen wird noch gesucht. Derweil übernimmt Cotrainer Holger Schadl (50) die Arbeit mit der Mannschaft.

Stephan Kirchmann zieht sich in der Winterpause zurück.
Stephan Kirchmann zieht sich in der Winterpause zurück.

Rückzug

Die zeitlichen Ressourcen haben Trainer Stephan Kirchmann veranlasst, im Winter den FC Peter Dach Koblach zu verlassen. „Es fällt mir richtig schwer, aber es ist aus beruflichen und familiären Gründen einfach notwendig, diesen Schritt zu machen“, sagt der 35-Jährige, der den Klub von einem Abstiegsplatz in der Landesliga zurück in die Vorarlbergliga geführt hat. Damit muss sich der FC Koblach über die Winterpause mit der Suche nach einem Nachfolger auseinandersetzen. VN-tk

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