Gleichmäßig schnell unterwegs

Sport / 13.10.2022 • 17:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Dünser Dieter Schwarz, der einen Opel Lotus aus dem Jahr 1988 steuerte, brachte seinen Fanklub mit nach Spielberg.noger
Der Dünser Dieter Schwarz, der einen Opel Lotus aus dem Jahr 1988 steuerte, brachte seinen Fanklub mit nach Spielberg.noger

Elf Ländle-Motorsportler in Spielberg am Start.

Spielberg Gleich elf Vorarlberger Teilnehmer gaben ihren Youngtimer-Rennboliden beim „Ventilspiel“ Auslauf. Es wurden zwar ob der kostbaren Raritäten aus Sicherheitsgründen keine direkten Rennläufe gefahren, aber dafür gab es drei Wertungsläufe auf der Grand-Prix-Strecke am Red-Bull-Ring, die je nach Fahrzeugkategorie in vier Gruppen eingeteilt wurden.

In der Gruppe vier war Eckehart Schöch aus Thüringen mit einem aus dem Fuhrpark von Willy Salzgeber präparierten ehemaligen Rally Golf I gleich zweimal auf der Zeitentabelle ganz oben. Auf der gleichen Liste war auch ein schwerfällig wirkender Plymouth Barracuda, der Amerikaner aus dem Jahr 1969 ist standesgemäß mit einen V8-Big-Block ausgerüstet. Er wurde von Johannes Bigler (Fußach) elegant um den Kurs gesteuert. Der jüngste der Amateur- und Hobbyfahrer war Max Fleisch, der in der Gruppe zwei antrat. Der Student bewegte einen Porsche 924 aus dem Jahr 1981. Überhaupt war die Marke aus Zuffenhausen unter den Ländle-Piloten groß vertreten.

So waren in der Gruppe zwei mit einem Porsche 944 Turbo der Lustenauer Roger Böhler oder Herbert Möglin mit einem Porsche 911 ST unterwegs. Ein sehr seltener und eben erst nach Jahren des Aufbaus fertiggestellter Porsche Carrera RSR aus dem Jahr 1971 erlebte mit Robert Fleisch seine Jungfernfahrt.

Ein Lotus gab das Tempo vor

Ein Familienduell gab es mit dem Escort MKII RS2000, der von Mario Presterl (Lauterach) gefahren wurde, und seinem Vater Klaus Presterl, der seinen Porsche 911 im gleichen Feld steuerte, das Duell ging an die Jugend.

Nicht zu vergessen in der Gruppe ist Willy Salzgeber mit einem Vier-Ventiler VW Golf I. Der Routinier – er startet auch in der Tourenwagen Classic – fuhr konstant beachtliche Rundenzeiten. Allein auf weiter Flur findet man den Harder Michael Heuschneider in einem 58 starken Teilnehmerfeld mit seinem knallgelben Volvo 121 in der Gruppe drei im dritten Wertungslauf an achter Stelle, was doch als Achtungserfolg gewertet werden darf.

Der schnellste Mann an diesem Tag unter den Ländle-Piloten, gemessen an den Rundenzeiten, war Dieter Schwarz. Der Dünser brachte seinen Opel Lotus aus dem Jahr 1988 im Renntempo mit einer Rundenzeit von 1:40,683 (Schnitt 154,39 km/h) über die Ziellinie. MN

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