„Alles für den einen Punkt“

Sport / 14.10.2022 • 18:51 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Austria Lustenaus Minimalziel bei
WSG Tirol: punkten.

Lustenau Die Hinrunde der Admiral Bundesliga ist absolviert, die Austria rangiert vor dem zwölften Spieltag mit zwölf Punkten auf dem achten Platz. An sich eine für einen Aufsteiger gute Momentaufnahme. Würden nicht wie zuletzt drei Niederlagen in Folge zu Buche stehen. Höchste Eisenbahn also, wieder Punkte zu holen. Zumal der heutige Gegner WSG Tirol nur einen Zähler hinter Grün-Weiß liegt. Dementsprechend klar äußerte sich Austrias Trainer Markus Mader im Vorfeld: „Alles für den einen Punkt.“

Dem 54-Jährigen ist klar, seine Mannschaft braucht dringend wieder ein Erfolgserlebnis. Auch, weil bis zur Winterpause nur mehr fünf Matches anstehen. „Ich verweigere mich nicht der Realität. Wir müssen wieder anfangen zu punkten“, so Mader ohne große Umschweife. Um damit bereits heute anzufangen, will Mader sein Team um den Tick „ekliger auftreten“ sehen. Dazu soll man endlich wieder gefährlicher im gegnerischen Strafraum werden. „Die letzten Matches waren wir gut. Aber nur zwischen den Strafräumen. Das muss sich wieder ändern“, erklärt Mader, der wohl einige Veränderungen an der Startelf gegen die Tiroler vornehmen wird. Stichwort: Neue Reize setzen.

Rhein am Rhein angekommen

Einer, der für sich selbst in jüngerer Vergangenheit Zeichen gesetzt hat, ist Torben Rhein. Der Leihspieler des FC Bayern München hat sich durch harte Trainingsarbeit und guten Leistungen vorerst in die Startelf der Austria gespielt. „Es hat etwas gedauert bei mir, aber mittlerweile bin ich hier angekommen. Ich fühle mich sehr wohl in Lustenau, auch was meine Entwicklung im Team betrifft. Jetzt sollen auch die Erfolge auf dem Platz folgen“, so Rhein, der sich Woche für Woche mit Halil Altintop (Verantwortlicher des FC Bayern für die Leihspieler) bespricht. Der erst 19-Jährige deutete in den Matches gegen den Wolfsberger AC und Austria Klagenfurt bereits seine Stärken an, kann sich durchaus zu einer entscheidenden Figur im Offensivspiel der Austria entwickeln.

Eigenschaften, die die Austria heute gebrauchen kann. Denn gegen die großgewachsene Abwehr der WSG braucht es laut Chefcoach Mader Tiefgang und Schnelligkeit. Rhein soll derjenige sein, der die schnellen Außenspieler mit Pässen versorgen soll. Auf der Gegenseite heißt es, die beweglichen Stürmer rund um Thomas Sabitzer, Nik Prelec oder Tim Prica in den Griff zu bekommen. „Ich erwarte die WSG so wie am ersten Spieltag. Sie werden Druck machen. Aber wir werden mit allem, was wir haben, dagegenhalten. Ich will leidenschaftliches Verteidigen sehen – von jedem meiner Spieler. Egal, wer von Start weg aufläuft oder eingetauscht wird“, so der Bregenzer kampfeslustig. VN-MKR

„Es hat etwas gedauert bei mir, aber jetzt bin ich angekommen. Nun sollen Erfolge folgen.“

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