Die Rothosen und die Jagd nach Bonuspunkten

Sport / 14.10.2022 • 22:59 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

FC Dornbirn gastiert heute in der Südstadt bei BL-Absteiger Admira.

Maria Enzersdorf „Es geht darum, unsere Tugenden wieder abzurufen. Dann ist es in jedem Spiel möglich, etwas mitzunehmen“, gibt Trainer Thomas Janeschitz die Marschrichtung vor. Nach der klaren 2:5-Niederlage gegen BW Linz („Einige Spieler haben nicht ihren besten Tag erwischt“) geht die Reise für den FC Dornbirn in die Südstadt. Mit der Admira wartet auf die Rothosen heute (14.30 Uhr) erneut ein Gegner, der bislang hinter den Erwartungen blieb. „Sie sind sicher eine Truppe mit Aufstiegsambitionen. Die aber als Absteiger, wie es so oft ist, nicht so wirklich in die Gänge gekommen ist“, so Janeschitz. Denn der BL-Absteiger – Linksaußen Mamina Badji und Trainer Roberto Pätzold fehlen gesperrt – rangiert im Tabellenmittelfeld, zeigte durchaus schwankende Leistungen. Angreifer Patrick Schmidt warnt im Vorfeld vor den Messestädtern: „Ein sehr unangenehmer Gegner, den man darf auf keinen Fall unterschätzen darf.“ Dennoch, so Janeschitz: „Von den Grundvoraussetzungen ist die Admira natürlich der Favorit.“

„Der nächste Schritt“

Nichtsdestotrotz lautet das Ziel, auch in der Südstadt zu punkten. Möglicherweise sogar einen Sieg gegen einen nominell „größeren“ Gegner zu holen – die bisherigen Siege in der Liga gelangen gegen Teams aus dem unteren Tabellenviertel. „Klar, das ist der nächste Entwicklungsschritt“, meint Janeschitz, angesprochen auf einen „Dreier“ gegen eines der vermeintlichen Topteams. Man könne auch von „Bonuspunkten“ sprechen. „Denn alles, was wir da mitnehmen, nimmt uns den Druck in den Abstiegsduellen.“

Für das Unterfangen, „Bonuspunkte“ einzutüten, stehen drei Akteure nicht zur Verfügung: Bei „Nacho“ Jáuregui zwickt ein Muskel, Martin Krizic fällt krankheitsbedingt aus, Youngster Ljubomir Popovic wird erst im Frühjahr wieder angreifen können. „Mit einem Sieg können wir sie in der Tabelle überholen – so unmöglich ist das ja auch nicht“, so Janeschitz über die Chancen seiner Elf. Für Dornbirn wären es die ersten Punkte gegen die Admira in der 2. Liga. In der Saison 2009/10 gab es bereits drei Duelle. Torverhältnis: 1:16. FB

„Mit einem Sieg können wir sie in der Tabelle überholen. So unmöglich ist das ja nicht.“

Fußball, ADMIRAL 2. Liga 2022/23

12. Spieltag

FC Admira Wacker Mödling – FC Mohren Dornbirn heute

Maria Enzersdorf, motion_invest Arena, 14.30 Uhr, SR Barmaksiz (W)

 

FC BW Linz – SK Vorwärts Steyr heute

Linz, Hofmann Personal Stadion, 14.30 Uhr 

SV Lafnitz – FC Liefering heute

Lafnitz, Fußballarena, 14.30 Uhr 

First Vienna FC 1894 – Young Violets Austria Wien Sonntag

Wien, Stadion Hohe Warte, 10.30 Uhr ORF Sport+, live

SK Sturm Graz II – SKU Amstetten Sonntag

Gleisdorf, Solarstadion, 10.30 Uhr

 

Floridsdorfer AC Wien – Kapfenberger SV 1919 1:1 (0:0)

Torfolge: 64. 1:0 Krasniqi, 90./+ 6 1:1 Grosse 

SKN St. Pölten – Grazer AK 1902 0:0

Beim GAK war Michael Liendl über die gesamte Spielzeit im Einsatz.

SK Rapid Wien II – SV Horn 0:1 (0:0)

Tor: 75. 0:1 Yilmaz

Tabelle

 1. SV Horn 12 8 2 2 17:12 + 4 26

 2. First Vienna FC 1894 11 6 4 1 13: 6 + 7 22

 3. Floridsdorfer AC Wien 12 6 4 2 20:11  + 9 22

 4. SKU Amstetten 11 6 3 2 18:12 + 6 21

 5. SKN St. Pölten 12 6 2 4 19:14 + 5 20

 6. SV Lafnitz 11 6 1 4 16:13 + 3 19

 7. Grazer AK 1902 12 4 6 2 18:13 + 5 18

 8. FC Admira W. Mödling 11 5 2 4 21:18 + 3 17

 9. FC BW Linz 11 5 1 5 19:14 + 5 16

10. FC Mohren Dornbirn 11 4 2 5 17:16 + 1 14

11. SK Sturm Graz II 11 3 3 5 15:16 – 1 12

12. Young Violets Austria W. 11 2 5 4 19:22 - 3 11

13. SK Vorwärts Steyr 11 2 4 5 14:20 - 6 10

14. SK Rapid Wien II 12 2 4 6 16:24 - 8 10

15. FC Liefering 11 2 2 7 15:26 – 11 8

16. Kapfenberger SV 1919 12 0 3 9 9:29 – 20 3

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