Eva Pinkelnig war die Überfliegerin

Sport / 16.10.2022 • 21:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit 91,5 Metern sowie 117 und 139 Metern landete Eva Pinkelnig sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze die weitesten Sprünge.gepa
Mit 91,5 Metern sowie 117 und 139 Metern landete Eva Pinkelnig sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze die weitesten Sprünge.gepa

Meistertitel für die Harderin auf der Normal- und Großschanze.

Ramsau, Bischofshofen Meistertitel im Doppelpack. Eva Pinkelnig gewann in Ramsau und Bischofshofen die österreichischen Meistertitel sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze. „Der Doppelstaatsmeistertitel ist eine super Bestätigung, dass wir sehr gut gearbeitet haben über den Sommer. Ich habe ein paar Sachen umgestellt und dadurch wieder richtig Vertrauen in mich, ins Setup und das Team gefunden.“ Sie hält nun bei fünf Goldmedaillen bei Staatsmeisterschaften.

„Ich fühle mich fit und wohl“

Die Österreichische Meisterschaft habe immer einen hohen Stellenwert, meinte die 34-Jährige vom WSV Tschagguns. „Es ist der Abschluss des Sommers und man sieht, dass wir gut gearbeitet haben. Im Moment fühl ich mich einfach auf der Schanze sehr wohl. Ich fühle mich auch körperlich fit.“

Auf der Normalschanze gewann Pinkelnig vor Sara Marita Kramer und Chiara Kreuzer, auf der Großschanze vor Chiara Kreuzer und Kramer. „Großschanzen machen mir sowieso mehr Spaß als die Kleinschanzen, aber auch dort muss man gut springen“, meinte die frischgebackene Titelträgerin mit Wohnsitz Hard. „Jetzt wartet auf uns noch eine spannende Zeit mit ein paar Wochen Hybridspringen, also auf Eisspur anfahren und auf Matten landen. Dann kann der Winter kommen, ich bin bereit und freue mich drauf.“ 

Bei den Herren sicherten sich auf der Normalschanze Stefan Kraft, Manuel Fettner und Daniel Tschofenig die Medaillen, auf der Großschanze hieß die Reihung der Top drei Fettner vor Tschofenig und Michael Hayböck. Für Niklas Bachlinger (WSV Schoppernau) gab es Rang acht, Ulrich Wohlgenannt (SK Kehlegg) belegte vor Andre Fussenegger (SV Dornbirn) Rang 23, Johannes Pölz (SC Schwarzenberg) wurde 35. Auf der Normalschanze landete Bachlinger auf Rang 18, die Plätze 25 und 26 gab es für Wohlgenannt und Fussenegger, die Ränge 37, 43 und 47 für Pölz, Lukas Laimer und Jonas Pintarellli. 

In der Nordischen Kombination sprang und lief (10 km) Kilian Gütl auf den 14. Platz.

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