Für Minneesota wird es ungemütlich

Sport / 18.10.2022 • 20:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hat Erklärungsbedarf: Wild-Trainer Dean Evason.ap
Hat Erklärungsbedarf: Wild-Trainer Dean Evason.ap

Dritte Niederlage in Serie und 20 Gegentore kassiert.

St. Paul Minnesota Wild bleibt auch im dritten Saisonspiel in der National Hockey League ohne Punktegewinn. Die Mannschaft von Marco Rossi, der wie berichtet von Trainer Dean Evason eine Pause verordnet bekam, verlor im Xcel Center gegen Colorado Avalanche mit 3:6. Der Coach setzte den 21-jährigen Rankweiler auf die „Healthy Scratch“-Liste, bot an seiner Stelle in der vierten Linie Mason Shaw auf, der in 5:46 Minuten Einsatzzeit ohne Scorerpunkt blieb.

„Er ist ein junger Mann in einem Entwicklungsprozess“, begründet Evason gegenüber Journalisten, warum Rossi nicht für die Aufstellung berücksichtigt wurde. „Er wird noch große Dinge für uns vollbringen.“ Rossi solle die Nicht-Nominierung nicht negativ auffassen. „Es ist eine Gelegenheit für ihn, eine Reaktion zu zeigen und vielleicht ein bisschen durchzuatmen.“

Zu viele Gegentore

Neben der Kritik an der Aufstellung von Evason geben ungenügende Defensivarbeit und mäßige Goalieleistungen Anlass zur Diskussion. Minnesota musste in drei Partien 20 Gegentore hinnehmen, zuletzt hatte Detroit in der Saison 1989/90 so viele zugelassen. „Wir bekommen zu viele Tore“ weiß Evason. „Dafür sind wir alle gemeinsam verantwortlich, und wir werden das abstellen.“

Die nächste Mannschaft, gegen die es in der Nacht auf Samstag (2 Uhr) zu spielen gilt, wird jedenfalls mit dem Messer zwischen den Zähnen agieren. Die Vancouver Canucks stehen nach drei Runden ebenfalls noch ohne Sieg da. VN-KO

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