„Wir möchten Linz die Show vermasseln“

Sport / 25.10.2022 • 22:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kevin Macierzynski kreiert in jedem Spiel gute Aktionen gegen das gegnerische Tor, auf einen Treffer wartet der Stürmer aber bereits seit sechs Runden.stiplovsek
Kevin Macierzynski kreiert in jedem Spiel gute Aktionen gegen das gegnerische Tor, auf einen Treffer wartet der Stürmer aber bereits seit sechs Runden.stiplovsek

Pioneers sind in Linz auf Revanche aus.

Feldkirch Alexander Pallestrang war zwei, Kevin Macierzynski drei, Patrick Spannring gar sieben Jahre Bestandteil in der Mannschaft der Black Wings Linz. Weil Kapitän Pallestrang verletzt fehlt, kehren nur zwei aus dem Kader der Bemer Pioneers Vorarlberg heute (17.30 Uhr) an ihre ehemalige Wirkungsstätte in die oberösterreichische Hauptstadt zurück. „Das war meine zweite Heimat, freue mich, wieder in Linz spielen zu können“, gibt sich Spannring vor dem Duell gefühlsbetont. Weniger sentimental zeigt sich Macierzynski: „Angeschlagene Boxer sind gefährlich“, gibt er mit einer Sportphrase eine Willensbekundung für sein Team ab. „Wir möchten Linz die Heimshow vermasseln.“ Ein Last-Minute-Tor wie bei der 2:3-Niederlage nach Penaltys in der Vorarlberghalle, als zehn Sekunden vor Ablauf der Spielzeit die 2:1-Führung verspielt wurde, ist nicht erlaubt: „Wir haben eine gute Leistung abgerufen, hätten aber in den letzten Sekunden besser verteidigen müssen.“

Nicht aufgeben, dranbleiben

Macierzynski trifft auf gute alte Bekannte: „Phil Lukas, der Trainer, war damals mein Mittelstürmer, mit dem kleinen Heißläufer Emilio Romig habe ich in Dornbirn zusammengespielt, von dort kenne ich auch Raphael Wolf.“ Die Brisanz des Spiels lässt auch die eigenen Wehwehchen vergessen: „Ich habe derzeit viele, aber das gehört zum Sport.“ Neben den körperlichen Schmerzen sind es die vergebenen Chancen, die wehtun. „Da heißt es: nicht aufgeben, dranbleiben.“ Neben Pallestrang fehlt Luka Maver wegen einer Sperre in der Aufstellung. „Die Jungen werden einspringen“, ist Coach Marc Habscheid überzeugt. „Wir fahren hin und versuchen zu gewinnen. Das müssen wir als Trainer den Spielern vermitteln. Härter zu arbeiten als der Gegner, als Einheit auftreten, unsere Struktur durchziehen. Und wir Coaches müssen mit den Entscheidungen beim Wechsel der Linien ebenfalls unseren Job erledigen.“ VN-KO

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