Pioneers setzen Ausrufezeichen

Sport / 27.10.2022 • 20:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Pioneers-Verteidiger Ivan Korecky ließ dem Linzer Topscoerer Michael Haga keinen Raum zur Entfaltung.BWL/Eisenbauer
Pioneers-Verteidiger Ivan Korecky ließ dem Linzer Topscoerer Michael Haga keinen Raum zur Entfaltung.BWL/Eisenbauer

Habscheids Team tankt mit 3:2-Erfolg über Linz Selbstvertrauen für das Westderby heute.

Feldkirch Von einer charakterstarken Leistung seiner Mannschaft sprach Pioneers-Coach Marc Habscheid. Stürmer Patrick Spannring erklärte den 3:2-Erfolg über die Linzer mit dem Kampfgeist, mit dem sich sein Team gegen den überlegenen Gegner durchsetzte. Black-Wings-Trainer Philipp Lukas erkannte eine gewisse Überheblichkeit bei seiner Truppe, die schlussendlich zur Niederlage gegen die Montfortstädter führte. Unterm Strich holten die Feldkircher nicht nur den dritten Saisonerfolg, sondern schrieben auch erstmals auswärts an. „Diesen Schwung müssen wir nun mitnehmen“, sagt Spannring.

Erste Saisontreffer

Im Duell gegen den Tabellendritten gelang den beiden Torschützen zur 2:0-Führung jeweils ihr erster Saisontreffer. Steven Birnstill mit einem Schuss von der blauen Linie (10.) und Julian Metzler (18.), der einen Rebound unter die Latte knallte, sorgten für lange Gesichter bei den Stahlstädtern. Die Hausherren diktierten die ersten 20 Minuten aber vergaben etliche Möglichkeiten. Einerseits lag dies an der soliden Abwehrarbeit der Pioneers, andrerseits zeigte sich Keeper Alex Caffi erneut in beeindruckender Form. Im zweiten Drittel wagten sich die Feldkircher mehr aus ihrer Deckung, aber so richtig haarig wurde es für die Gastgeber nur einmal. In der 33. Minute kombinierte sich Hampus Eriksson zuerst sehenswert durch die gegnerischen Reihen. Seinen Abschluss parierte allerdings Linz-Keeper Rasmus Tirronen. Somit waren es doch die Oberösterreicher, die diesem Abschnitt den Stempel aufdrückten. Mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten wurde aus dem Rückstand ein 2:2. Zuerst fand Andreas Kristler die Lücke (38.), kurz vor der Pausensirene lenkte Shawn St-Amant die Scheibe in die Maschen.

So stand ein möglicher Punktegewinn für die Gäste im Schluss­drittel lange auf der Kippe. Während die Stahlstädter ein ums andere Mal an Caffi scheiterten, schwanden bei den Pioneers praktisch im Minutentakt die Kräfte. Ein Entlastungangriff, zwei Minuten vor dem Spielende erlöste dann Kevin Macierzynski und Co. Tyler Sandhu beförderte einen Abpraller zum 3:2 in die Maschen (58.).

Keine erholsamen Spiele

Nun warten auf die Pioneers vier Matches in sieben Tagen. „Dieses dichte Programm wird mit unserem überschaubaren Kader eine besondere Herausforderung. Es gibt für uns in dieser Liga keine erholsamen Partien“, erklärte PIV-Manager Michael Lampert vor dem heutigen Heimduell gegen Innsbruck (19.30 Uhr). Während Center Luka Maver nach seiner Sperre im Westderby mit dabei ist, steht hinter dem Einsatz des angeschlagenen Kapitäns Alexander Pallestrang weiter ein Fragezeichen. „Das entscheidet sich am Spieltag“, so Lampert. ABR

„Der Sieg ist dem Charakter des Teams zuzuschreiben. Die Jungs haben sich das verdient.“

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