Bittere Erinnerungen an erstes Kräftemessen

Sport / 28.10.2022 • 22:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Goran Aleksic und der verletzte Marian Klopcic sind die einzigen Bregenz-Akteure, die bereits vor elf Jahren gegen Velenje dabei waren. GEPA
Goran Aleksic und der verletzte Marian Klopcic sind die einzigen Bregenz-Akteure, die bereits vor elf Jahren gegen Velenje dabei waren. GEPA

Bregenz Handball will es diesmal in Velenje besser machen als vor elf Jahren.

Bregenz Die erste Dienstreise in der 20. Europacupsaison weckt bei den Bregenzer Handballern schmerzliche Erinnerungen. Vor über elf Jahren bezog man im Februar 2011 im Achtelfinale des EHF-Cups auswärts beim RK Velenje on Slowenien mit 15:32 die höchste Niederlage in der stolze 105 Spiele (44 Siege, fünf Remis, 56 Niederlagen) aufweisenden Historie auf internationaler Ebene. „Ich war damals selbst als Spieler dabei und muss ehrlich zugeben, dass wir damals aufgrund von etlichen Verletzungen unter unserem Wert geschlagen wurden“, betont der heutige Geschäftsführer Björn Tyrner. „Wir waren damals klarer Außenseiter und daran hat sich nichts geändert. Velenje gehört seit vielen Jahren zu den besten Klubteams in Europa und auf uns wartet eine ganz knifflige Aufgabe.“

Ähnlich äußerste sich Cheftrainer Michael Roth über den Gegner: „Viel hochkarätigere Gegner als Velenje habe ich vor der Auslosung nicht gefunden. Die Slowenen erreichten letzte Saison in der European League im Viertelfinale gegen den späteren Cupholder SL Benfica ein 27:27-Remis zu Hause und feierten zuvor in der Gruppenphase Heimsiege gegen Aix-en-Provence, La Rioja und Nexe. Wir treffen auf einen Topgegner, gegen den wir unser Maximum abrufen müssen, um ein achtbares Ergebnis für das Rückspiel zu erreichen“, betonte der 60-jährige Deutsche vor seinem ersten Europacupeinsatz als Bregenz-Trainer.

Kämpferisch wie auf dem Parkett auch Kreisläufer Marcel Timm vor der Abreise nach Slowenien: „Es wird eine richtig heiße Kiste, wir müssen gegen den absolutes Topteam antreten. Trotzdem freuen wir uns alle riesig auf die bevorstehende Aufgabe. Wenn wir genauso spielen wie zuletz in Schwaz, bin ich sicher, dass wir mit einem guten Resultat nach Hause kommen werden.“

Doppelter Heimvorteil

Nach dem Erstrunden-Aus von Linz gegen Ljubuski (69:70) sind neben Bregenz die Fivers und Meister Krems in Runde zwei des European Cups dabei. Beide ÖHB-Klubs bestreiten ihre Spiele zu Hause. Krems trifft heute und morgen auf Pylea (Gre) und die Fivers verloren Spiel eins gegen Akureyri aus Island mit 29:30. VN-JD

„Viel hochkarätigere Gegner als Velenje hat es bei der Auslosung nicht gegeben.“

Bittere Erinnerungen an erstes Kräftemessen

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.