Die Pioneers sind das neue Tabellenschlusslicht

Sport / 01.11.2022 • 23:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Endstation bei Pustertal-Torhüter Tomas Sholl: Neuzugang Guus van Nes und Luca Maver blieben ohne Erfolgserlebnis. Paulitsch
Endstation bei Pustertal-Torhüter Tomas Sholl: Neuzugang Guus van Nes und Luca Maver blieben ohne Erfolgserlebnis. Paulitsch

Der Liganeuling kassierte gegen den HC Pustertal eine 0:4-Niederlage.

Feldkirch Das 14. Spiel in der win2day Ice Liga brachte für die Pioneers nicht nur die elfte Saisonniederlage, sondern auch die rote Laterne. Das neue Tabellenschlusslicht verlor in der Vorarlberghalle gegen den HC Pustertal mit 0:4. „Wir haben schon die gesamte Saison ein großes Problem, wir treffen nicht“, erklärte PIV-Trainer Marc Habscheid. Es war bereits das dritte Meisterschaftsmatch, in dem den Montfortstädtern kein Tor gelang, obwohl die Gastgeber gegen die Südtiroler gleich fünf Mal in Überzahl agierten.

Veränderte Aufstellung

Bereits im Startdrittel kündigte sich an, dass die dritte Heimniederlage innerhalb von fünf Tagen drohen würde. Lediglich 140 Sekunden waren gespielt und die Pusterer gingen in Führung. Oliver Archambault ließ sich die Scheibe schön servieren und netzte völlig unbedrängt ein (3.). Es war nicht die einzige Möglichkeit des gegnerischen Topscorers in diesem Abschnitt. In der zehnten Minute scheiterte er nach einem „Zwei-gegen-Eins“-Vorstoß an Pioneers-Rückhalt Alex Caffi. Drei Minuten vor Drittelende kam er völlig frei vor dem Gehäuse zum Abschluss, aber Caffi behielt die Oberhand.
Coach Habscheid hatte seine Linien umgestellt und das sorgte vorne wie auch hinten für einige Abstimmungsprobleme. Nachdem am Sonntag bereits Richard Jarusek seine Premiere im PIV-Trikot gab, bestritt Guus van Nes gegen die Südtiroler seine erste Pioneers-Partie. Der 25-jährige niederländische Eishockeyspieler wechselte aus der amerikanischen College-Liga in die Montfortstadt. Gemeinsam mit Luka Marver und Kevin Macierzynski bildete er eine Angriffsformation. Dafür agierte Julian Metzler an der Seite von Jarusek und Patrick Spannring. Valentin Ploner fand sich neben Yannik Lebeda und Marcel Zitz wieder.

Powerplay als Knackpunkt

Während im ersten Drittel wenig bei den Gastgebern zusammenlief, schien sich im Mitteldrittel das Blatt zu drehen. Die Hausherren hatten bis zur 29. Minute gleich drei Überzahlmöglichkeiten. Allerdings waren die Gäste dem Treffer deutlich näher, die gleich mehrere Shorthander-Chancen vorfanden. Es lag an Caffi, der sein Team im Mitteldrittel im Spiel hielt. In der 31. Minute verhinderte zudem die Latte beim Schuss von Anthony Bardaro einen höheren Rückstand.
Die letzten 20 Minuten starteten mit einem weiteren Überzahlversuch für die Feldkircher. Bis auf einen guten Versuch von Spannring (42.) schaute erneut nichts heraus. Die Konsequenz dieser Harmlosigkeit mündete in der 45. Minute im 0:2. Matt Spencer lenkte einen Schuss an Caffi vorbei ins PIV-Gehäuse. Dem konnten die Heimischen nichts mehr entgegensetzen. Archambault (52.) und Marc-Oliver Roy (53.) sorgten mit ihren Überzahltoren für klare Verhältnisse. ABR

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