Rothosen verabschieden sich ohne Punkte in den Winter

Sport / 11.11.2022 • 22:39 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ex-Austrianer Florian Eres avancierte zum Held des Spiels aus Sicht von Steyr.gepa
Ex-Austrianer Florian Eres avancierte zum Held des Spiels aus Sicht von Steyr.gepa

FC Dornbirn verliert zuhause gegen Vorwärts Steyr mit 0:2.

Dornbirn Kalt, etwas neblig – und Punkte gab es auch keine. Die Partie zwischen dem FC Dornbirn und Vorwärts Steyr war ein Spiel, wie es der leidgeprüfte Fußballfan zu dieser Jahreszeit zur Genüge kennt. Denn ein Leckerbissen war das Spiel keineswegs. Dornbirn war zwar stärker, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Jan Stefanon dribbelte zwar drei Verteidiger aus, Steyr-Keeper Florian Eres war aber zur Stelle (8.). Auch bei einem Kopfball von Leo Mätzler parierte er stark (26.), Sekunden später rettete ein Vorwärts-Verteidiger gegen William vor der Linie, beim folgenden Eckball setzte Cavafe den Ball knapp vorbei. Ansonsten war’s vor allem eines: Zäh. Beide Teams taten sich schwer, Chancen zu kreieren, viele Fehlpässe auf beiden Seiten machten dieses Unterfangen nicht einfacher. Einen Abschluss von Alem Pasic wehrte Justin Ospelt zudem sehenswert ab (43.).

Nicht belohnt.

Auch nach der Pause war es schwere Kost, die den Zuschauern kredenzt wurde. Da passte dazu, dass Florian Eres einen umstrittenen Handelfmeter von Leo Mätzler parierte (66.). „Wir waren ungeschickt, haben wieder eine Schlüsselszene nicht genutzt“, ärgerte sich Trainer Thomas Janeschitz. Und meinte weiter: „Dann musst du wenigstens 0:0 spielen, wir haben ja bis knapp vor Schluss dominiert.“

Doch in Abwesenheit von Torjäger Renan fehlte die Durchschlagskraft. Ein Balljunge vor der Gegengerade fasste die zweite Hälfte im Gespräch mit seiner Familie treffend zusammen: „Mir ist langweilig“ (79.). Über Punkte durfte sich der junge Zuschauer auch nicht freuen. Tobias Pellegrini erzielte erst das 0:1 für Steyr (83.), drei Minuten später nickte Alem Pasic nach einer Ecke den zweiten Treffer ein. „Das ist auch ein Reifeprozess, dass die Spieler dann wenigstens einen Punkt holen“, so Janeschitz. Elfmeterkiller Florian Eres strahlte hingegen. „Ich bin extrem froh, dass wir uns endlich belohnen konnten, gerade auch hier in Vorarlberg. Mein Herz hat nach dem Pfändertunnel angefangen zu schlagen“, so der Hohenemser. Steyr gewinnt damit auch das zweite Duell gegen Dornbirn, die Rothosen verabschieden sich mit 20 Punkten auf dem Konto in die Winterpause. FB

„Wir waren ungeschickt, haben mit dem Elfer wieder eine Schlüsselszene nicht genutzt.“

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