Deshalb ist für Altachs Ball-„Jäger“ das Derby eine besondere Premiere

Sport / 12.11.2022 • 05:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mittelfeldmotor Lukas Jäger spielt erstmals im Reichshofstadion. <span class="copyright">gepa</span>
Mittelfeldmotor Lukas Jäger spielt erstmals im Reichshofstadion. gepa

Bislang bei vier Auftritten des Cashpoint SCR Altach in Lustenau war Jäger viermal im Kader, aber als Ersatzspieler nie zum Einsatz gekommen.

Altach 156 Bundesligaspiele, 35 Auftritte in der 2. Liga – und noch nie im Reichshofstadion gespielt. Und so feiert Lukas Jäger im Derby eine besondere Premiere. Erstmals steht er bei einem Derby in der Startformation. Dabei fand sich sein Name während Altachs Zweitligasaisonen bei vier Partien auf dem Spielerblankett.

Eingewechselt worden ist er jedoch nie, auch nicht beim letzten Duell in Lustenau, als Altach vor 3114 Tagen als feststehender Meister mit 0:5 unterging. Mit dabei waren damals auch Emanuel Schreiner sowie die heute als Betreuer arbeitenden Sebastian Brandner (Torhütertrainer) und Louis Ngwat-Mahop (Cotrainer). „Ja, es ist richtig“, musste Jäger – damit konfrontiert – selbst schmunzeln. Das wird sich am Samstag (17 Uhr) ändern, wie sich auch die Mannschaft in den letzten Wochen verändert und vor allem stabilisiert hat. Viele Gespräche des Trainerteams rund um Chefcoach Miroslav Klose mit der Mannschaft und der Spieler untereinander sind die Grundlage für das neu gewonnene Selbstvertrauen. „Das hat irgendwann funktioniert, dass jeder in erster Linie an sich und an seine Mitspieler glaubt. Seither spielen wir einen anderen Fußball“, sagt Klose. Dabei hebt der Deutsche auch noch einmal all jene Spieler hervor, die in den vergangenen Spielen wenig oder gar nicht zum Einsatz gekommen sind. “Sie zeigen, dass immer eine Überzeugung da ist, wenn sie reinkommen. Und sie nutzen ihre Chance, den Unterschied machen zu können. Ich weiß wie wichtig das ist, dass diese Spieler auch dazugehören.”

Lukas Jäger stärkt sich für das vielleicht wichtigste Spiel im Herbst, Nosa Edokpolor (rechts) muss aufgrund seiner Gelbsperre zuschauen. <span class="copyright">gepa</span>
Lukas Jäger stärkt sich für das vielleicht wichtigste Spiel im Herbst, Nosa Edokpolor (rechts) muss aufgrund seiner Gelbsperre zuschauen. gepa

Hinsichtlich der Aufstellung ist er sich bereits im klaren, allein bei Bakary Nimaga wird noch das Abschlusstraining abgewartet. „Er muss schmerzfrei sein und sich fit fühlen“, so Klose. Bekannt ist laut Klose der Edokpolor-Ersatz, zumindest intern.

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