Diese Rekorde wurden im Herbst in der VN.at-Eliteliga gebrochen

Sport / 15.11.2022 • 20:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
53 Ligatore durften Fans und Spieler von SW Bregenz im Herbst bejubeln. <span class="copyright">VN-Harz</span>
53 Ligatore durften Fans und Spieler von SW Bregenz im Herbst bejubeln. VN-Harz

Noch nie wurden so viele Spieler wie im Herbst eingesetzt. Favoritenduo derzeit in Front.

Schwarzach 284 Kaderspieler – gleich 32 mehr als im Vergleichszeitraum der Vorsaison – wurde in den ersten 19 Spieltagen der VN.at-Eliteligasaison 2022/23 eingesetzt.

Erzielte Treffer pro Spiel

Nicht weniger als 22 davon fielen auf die Position eines Torhüters. Rekordverdächtig war im Herbst auch die Anzahl an erzielten Treffern: 436 Tore wurden erzielt, im Schnitt als 3,83 pro Spiel. Die Spieler hatten ihr Visier also gut eingestellt.

Die Spieler des VfB, hier im Spiel gegen Rankweil, kamen mit Fortdauer des Herbstes immer besser in Form.
Die Spieler des VfB, hier im Spiel gegen Rankweil, kamen mit Fortdauer des Herbstes immer besser in Form.

Nicht überraschend, dass die Altach Juniors in der Statistik der am „meisten eingesetzten Spieler“ ganz vorne rangieren. Griff man doch gleich auf 14 Kaderspieler der Profiabteilung zurück. Insgesamt wurden bei Altach 32 Akteure in den 19 Partien eingesetzt. Im Gegensatz dazu begnügte sich Winterkönig SW Bregenz mit 20 Spielern, davon waren zwei Torhüter – Kruno Basic (23) und Raphael Zwischenbrugger (23). Neben der Elf aus der Landeshauptstadt besitzt vor den drei noch ausstehenden Runden im Grunddurchgang – werden im Frühjahr gespielt – der VfB Hohenems die besten Chancen auf den zweiten Platz für den Aufstieg in das Regionalliga-West-Play-off.

Admiras Herwig Klocker.<span class="copyright"> VN-Stiplovsek</span>
Admiras Herwig Klocker. VN-Stiplovsek
Rankweils Stipo Palinic. <span class="copyright">VN-Harz</span>
Rankweils Stipo Palinic. VN-Harz
<p class="caption">Wolfurts Joachim Baur. <span class="copyright">VN-Stiplovsek</span></p>

Wolfurts Joachim Baur. VN-Stiplovsek

Göfis-Coach Rainer Spiegel. <span class="copyright">VN-Stiplovsek</span>
Göfis-Coach Rainer Spiegel. VN-Stiplovsek

Seit zwölf Jahren Admira-Coach

Wenig überraschend gab es in der Zwischensaison vor der anstehenden Ligareform nur einen Trainerwechsel. Beim regierenden Vorarlberger Amateurmeister Zima FC Rotenberg folgte Klaus Nussbaumer (44) auf das Meistermacherduo Jürgen Maccani (42) und Ferdl Heinisch (58). Ansonsten vertrauten die Klubs auch auf ihre Langzeittrainer, wie etwa die Admira, wo Herwig Klocker (52) seit 2010 das Sagen hat. Seit nunmehr fünf Jahren sitzt Stipo Palinic (61) bei RW Rankweil auf der Trainerbank, seit 2018 ist Joachim Baur (43) als Coach bei Meusburger FC Wolfurt im Amt. Wie auch Rainer Spiegel (50), der den Kaufmann Werkzeuge SC Göfis in die Liga geführt hat.
Spannung verspricht das Frühjahr auch hinsichtlich eines möglichen Aufstiegs in die ab Sommer zurückkehrende Regionalliga West mit zumindest fünf Klubs aus Vorarlberg. Denn aufgrund der Punkteteilung nach dem Grunddurchgang erhöht sich die Anzahl der Klubs mit Chancen auf den Aufstieg.

Der Aufsteiger des Herbstes in der VN.at-Eliteliga: Altachs Damian Maksimovic. <span class="copyright">scra</span>
Der Aufsteiger des Herbstes in der VN.at-Eliteliga: Altachs Damian Maksimovic. scra
Valentin Matkovic erzielte elf Treffer. <span class="copyright">VN-Stiplovsek</span>
Valentin Matkovic erzielte elf Treffer. VN-Stiplovsek

Klubs setzten auf junge Spieler

Positiv war auch das Vertrauen bei den Klubs in junge Spieler. Aufsteiger der Saison war sicherlich Altachs Damian Maksimovic. Dank seiner 14 Saisontore und guten Leistungen bei den Juniors hat sich der bald 18-Jährige (18. November) die Trainingseinheiten mit der Bundesligamannschaft verdient. Talentproben gab es im abgelaufenen Herbst auch von Hohenems-Spieler Mert Can Ünal (18), vom elffachen VfB-Torschützen Valentin Matkovic (19) oder von dessen Teamkollegen Noel Bösch (19). Altach hatte in Tobias Frick (17) einen weiteren U-20-Spieler in ihren Reihen. Bei Rotenberg vermochte das Duo Noah Fehn (19) und Jan Nußbaumer (16) zu gefallen. Auf junge Spieler setzte auch Rankweil mit Yasin Uzun (17) und Paul Gerald Grabher (16), der FC Egg mit dem erst 17-jährigne Trio Kilian Helbock, Marius Schedler und Melchior Sutterlütty. Bei der Admira kamen Felix Gunz, Johannes Rosenauer und Elijah Imre (alle 18 Jahre) öfters zum Einsatz, bei Göfis vertraute der Coach gleich auf vier junge Spieler: Linus Martin (18), Niklas Klohs (18), Noah Auzinger (18) und Abbas Naso (19). Komplettiert wird das Feld der Jungen von Röthis-Spieler Fabio Scheichl (18).

<p class="caption">Philip Fröwis bejubelt einen seiner 16 Treffer.<span class="media-container dcx_media_rtab" data-dcx_media_config="{}" data-dcx_media_type="rtab"> </span><span class="marker"><span class="copyright">VN-Harz</span></span></p>

Philip Fröwis bejubelt einen seiner 16 Treffer. VN-Harz

Fröwis war für Göfis Gold wert

16 Treffer erzielt, in allen Spielen über die volle Distanz im Einsatz – Stürmer Philip Fröwis (23) war ein wichtiger Erfolgsgarant im Team von Aufsteiger Göfis. Mit den Fabian Fetz (34/Egg), Kevin Fend (32/Dornbirner SV) und Justin Jutz (21/Rankweil) schafften es ansonsten nur drei Torhüter alle Spielminuten zu absolvieren. Und bei den Torschützen lag nur Maurice Wunderli (22) vor Fröwis. Der 25-jährige Stürmer des FC Lauterach erzielte damit mehr als die Hälfte aller Treffer (32) seiner Mannschaft. VN-tk

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