„Aufs Eis und an sich glauben“

Sport / 18.11.2022 • 11:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Steven Birnstill und die Pioneers haben sich für das Spiel beim Meister in Salzburg viel vorgenommen. <span class="copyright">GEPA</span>
Steven Birnstill und die Pioneers haben sich für das Spiel beim Meister in Salzburg viel vorgenommen. GEPA

Birnstill und seine Pioneers-Kollegen wollen in Salzburg bestehen.

Feldkirch Sollte sich bei den Pioneers Vorarlberg die Frage nach einem Maskottchen stellen, so wäre momentan das Murmeltier keine schlechte Wahl. Laufen doch die Spiele beim Team von Marc Habscheid nach dem gleichen Déjà-vu Muster ab, wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“: Gute Leistung, qualitativ bessere Chancen, aber am Ende bleibt die Belohnung aus. Wie zuletzt bei der 2:5-Niederlage in Innsbruck.

Hadern nützt nichts

„Hadern nützt nichts“, sagt Steven Birnstill. „Es waren viele knappe Spiele dabei, in denen ein Tor zum richtigen Zeitpunkt gefehlt hat. Wir sind eine junge Mannschaft, gehen durch einen harten Lernprozess. Das Team muss den eingeschlagenen Weg fortsetzen.“ Für den 37-jährigen Verteidiger-Routinier ist die Partie heute gegen Meister Salzburg eine „aufregende Geschichte. Wir stehen einem Team gegenüber, die in der Champions Hockey League aufgezeigt hat. Da heißt es aufs Eis gehen und an sich glauben. Jeder muss zeigen, dass er bereit ist, gegen solche Mannschaften zu spielen.“

Es ist das erste Aufeinandertreffen der Pioneers in der win2day Liga mit den Salzburgern. Im Wettbüro ist der Tabellendritte und CHL-Teilnehmer (3:1-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel gegen Titelverteidiger Rögle) gegen bei einer Quote von 1.20 zu 12.00 als haushoher Favorit taxiert. „Wir fahren nicht dorthin, um Zuschauer zu sein“, unterstreicht Habscheid das unbedingte Engagement seiner Cracks. „Wir denken, dass wir dort gewinnen können.“ Der Pioneers-Coach hat gegen Innsbruck eine bessere Harmonie in den Sturmlinien bemerkt. „Die Chemie wird immer besser. Klar ist man nach einer Niederlage, wie sie zuletzt passiert ist, enttäuscht. Aber meine Spieler kommen am nächsten Tag wieder voll motiviert zum Training.“

Alex Caffi wird das Tor hüten, mit Neuzugang Gus van Nees gibt es für die Pioneers neue Möglichkeiten im Überzahlspiel. Habscheid: „Er hat die spezielle Gabe, so aus der Distanz zu schießen, dass der Puck meist die Lücke zum Tor findet.“

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