Auch ohne Tor konnte sich Ronaldo freuen

Sport / 28.11.2022 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„Superman“ flitzte über das Spielfeld und der Fußballweltverband FIFA zensierte die Bilder für die TV-Konsumenten.ap
„Superman“ flitzte über das Spielfeld und der Fußballweltverband FIFA zensierte die Bilder für die TV-Konsumenten.ap

Bruno Fernandes Doppeltorschütze beim 2:0 über Uruguay.

Lusail Cristiano Ronaldo strahlte, natürlich zeigte er seine legendäre Jubelpose und auf der Leinwand im Lusail-Stadion wurde der Superstar schon abgefeiert. „9 Tore in 19 WM-Spielen“ stand da in riesigen Buchstaben. Doch Ronaldo freute sich zu früh, die FIFA gab Bruno Fernandes (54.) den Treffer – und doch konnte sich der Vereinslose freuen: Portugal steht nach dem 2:0 gegen Uruguay im WM-Achtelfinale.

Beim zweiten Treffer war Ronaldo bereits ausgewechselt. Auf der Bank riss er die Arme hoch. Zuvor hatte der Angreifer die Fernandes-Hereingabe wohl doch nicht mit seinem Kopf ins Tor verlängert. Nach dem Schlusspfiff legte er in seinem pinken Auswechsel-Leibchen den Arm um Fernandes und lächelte. „Wir haben den Plan erfüllt“, sagte Portugals Trainer Fernando Santos: „Wir haben das gut gemacht, jetzt werden wir weiterarbeiten und ich werde nicht kritisieren.“ Ronaldo nimmt seinen fünften Anlauf auf den größten aller Titel im Fußball – und muss sich nebenbei für einen neuen Job bewerben

Für einen Aufreger sorgte ein Flitzer, der mit einer Regenbogenfahne für Menschenrechte demonstrierte. Er trug ein Superman-Shirt mit den Aufschriften „Save Ukraine“ sowie „Respect for Iranian Woman“ und hielt die Flagge auf der Flucht vor mehreren Ordnern in die Luft. Kurz darauf wurde er gestellt und abgeführt.

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