Die Aufstellung als große Unbekannte

Sport / 28.11.2022 • 22:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Pioneers-Stürmer Hampus Eriksson geht heute gegen Salzburg erneut auf die Suche nach einem Erfolgserlebnis. gepa
Pioneers-Stürmer Hampus Eriksson geht heute gegen Salzburg erneut auf die Suche nach einem Erfolgserlebnis. gepa

Viele Fragezeichen vor dem Duell der Pioneers mit Salzburg.

FELDKIRCH Voller Trainingsbetrieb gestern bei den Bemer Pioneers in der Vorarlberghalle. „Das bedeutet aber noch nichts“, schränkt Trainer Marc Habscheid im Hinblick auf das Spiel heute (19.30 Uhr) in der win2day Ice Liga gegen den EC Salzburg gleich ein. „Ich werde erst kurz vor Spielbeginn wissen, wer vom Arzt die Einsatzerlaubnis erhält.“ So war etwa Kevin Macierzynski nach zehn Tagen erstmals wieder im Training dabei. „Er ist sehr wichtig für uns“, sagt Habscheid. „Aber eine so lange Pause geht an keinem spurlos vorbei.“ Luka Maver, Valentin Ploner und Ivan Korecky werden auf jeden Fall fehlen.
Der EC Salzburg geht ebenfalls auf Krücken. Weil die Angst vor Grippeansteckungen umgeht, reist der Meister entgegen den Gepflogenheiten erst heute in den Spielort an. Mit Ty Loney, Troy Bourke, Tyler Lewington, Lucas Thaler, Mario Huber, Peter Hochkofler, Ali Wukovits und Florian Baltram fehlen acht Stammkräfte. Drei Spiele (0:1 in Graz, 0:3 in Wien, 2:6 gegen Linz) stehen die erfolgsverwöhnten Mozartstädter ohne Sieg da, dazwischen folgte ein 1:5 in Rögle in der Champions Hockey League.

Zu viel Respekt

„Ich kenne die Aufstellung und die Probleme der Salzburger nicht“, so Habscheid. „Aber es bleibt dabei: Wann immer wir aufs Eis gehen, suchen wir einen Möglichkeit zu gewinnen.“ So auch beim 1:3 gegen den HC Pustertal. „In vielen der Statistiken sind wir zumindest ebenbürtig“, kramt er in seinen Aufzeichnungen. „Aber es gelingt uns nicht, daraus Kapital zu schlagen.“
Es ist das erste Aufeinandertreffen in der Vorarlberghalle, vor zehn Tagen setzte sich Salzburg als Hausherr mit 6:1 durch. „Da hatten wir viel zu viel Respekt“, meint Kapitän Alexander Pallestrang. „Die Jungen müssen mehr aus sich herausgehen.“ Für die Pioneers ist es – nach vier Auswärtsfahrten – das erste Heimspiel seit dem 1. November.

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