Ghanas „Black Stars“ träumen vom Achtelfinale

Sport / 28.11.2022 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Unter Interims­trainer Otto Addo
gewinnt Ghana
gegen Südkorea.

Al Rayyan Otto Addo blieb cool, als um ihn herum die Gefühle explodierten. Ghanas Nationalspieler feierten diesen großen Sieg, auf den Rängen erreichte die rot-gelb-grüne Party ihren Siedepunkt, das wilde 3:2 gegen Südkorea hatte die Nerven strapaziert. Aushilfstrainer Addo allerdings, der so unter Druck gestanden hatte, quittierte den wichtigen Erfolg ziemlich abgeklärt – seine Mannschaft steht offenbar hinter ihm. „Er ist unser Trainer, er ist der Motor des Teams“, sagte Abwehrspieler Gideon Mensah. „Er tut alles für uns, alles was man auf dem Platz sieht, kommt von ihm.“ Für den früheren Bundesliga-Profi Addo war es zudem ein höchst erfreuliches Wiedersehen mit seinem einstigen Schüler Heung-Min Son, denn der Star der Asiaten blieb ohne Treffer. Als Jugendtrainer des Hamburger SV hatte Addo den damals 17-Jährigen betreut, ihn bei den Profis empfohlen und ihm damit zum Bundesliga-Debüt verholfen.

Nun dürfen Addo und seine Black Stars sogar vom Achtelfinale träumen. Gegen Uruguay geht es am Freitag um das Weiterkommen. „Wir haben uns die Chance zum Träumen gegeben“, sagte Andre Ayew.

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