„Wichtig ist, dass ich zu Spielpraxis komme“

Sport / 28.11.2022 • 21:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Marco Rossi sammelt bei den Iowa Wild in den nächsten Spielen Eiszeit.ap
Marco Rossi sammelt bei den Iowa Wild in den nächsten Spielen Eiszeit.ap

Minnesota schickt Marco Rossi 14 Tage ins Farmteam.

St. Paul Vier Spiele war Marco Rossi beim NHL-Klub Minnesota Wild zuletzt nur Zuschauer. Ab heute bekommt der Rankweiler wieder Einsatzzeiten: Nach Absprache mit Manager Bill Guerin und Trainer Dean Evason sammelt er in der AHL mit den Iowa Wild während der nächsten zwei Wochen Eiszeit.

„Ich sehe es positiv, es geht weiter. Wichtig ist, dass ich wieder zu Spielpraxis komme“, sagt Rossi. Der Auftrag der Wild-Bosse für seine Zeit in Iowa: Selbstvertrauen sammeln, den Zug zum Tor suchen und in den Zweikämpfen Präsenz zeigen. „Ein wenig Frustration ist da, aber die muss ich jetzt in Energie umsetzen.“

Gestern übersiedelte Rossi, der seine Wohnung in Minneapolis behält, in ein Hotel nach Iowa, und bereits heute fliegt er mit dem AHL-Team, das zuletzt zwei Spiele verlor, nach San Jose. Dort warten zwei Partien gegen die Barracudas. In den nächsten zwölf Tagen kann sich der 21-jährige Mittelstürmer gleich in sieben Partien beweisen.

Weh getan hat Rossi, dass er gegen Arizona (4:3) nicht in der Minnesota-Aufstellung Berücksichtigung fand. Beim Gegner stand Andre Tourigny, sein Ex-Coach von den Ottawa 67‘s, an der Bande. „Marco wird sicher ein sehr guter NHL-Spieler“, so Tourigny. „Er ist intelligent, kann das Spiel gut lesen, bringt konstante Leistungen.“

Aus den Fan-Kreisen hagelt es Kritik gegen die Führungsebene der Wild. Beim am Ende knappen Sieg gegen Arizona standen sieben Verteidiger auf dem Eis, aber nur elf Stürmer. „Die Vereinsführung steht der Entwicklung der jungen Spieler im Weg“, schrieb ein Wild-Anhänger. VN-KO

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