Argentinien im Sauseschritt

Sport / 30.11.2022 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alexis Mac Allister feiert Argentiniens Führungstreffer mit Angel Di Maria und Lionel Messi.Reuters
Alexis Mac Allister feiert Argentiniens Führungstreffer mit Angel Di Maria und Lionel Messi.Reuters

Messi und Co. brausten über Polen hinweg, aber auch Lewandowski weiter.

Doha Lionel Messi hat Argentinien im großen Superstar-Gipfel trotz eines Elfmeter-Fehlschusses in das Achtelfinale geführt – und auch Robert Lewandowski feierte nach einer dramatischen Schlussphase mit Polen den erstmaligen Einzug in die K.-o.-Phase seit 36 Jahren. Messi scheiterte beim 2:0 in seinem WM-Rekordspiel zwar mit einem Foulelfmeter an Polens Torhüter Wojciech Szczesny. Doch Alexis Mac Allister und Julian Alvarez sorgten für den verdienten Sieg der Südamerikaner, die sich angeführt vom überragenden Messi zum ersten Mal bei dieser WM wie ein Titelkandidat präsentierten.

Dass der als Tabellenführer in das Duell gestartete Lewandowski ebenfalls weiter auf WM-Ehren hoffen darf, lag zwischenzeitlich auch an der Fairplay-Wertung. Die sprach im Vergleich mit dem punktgleichen Mexiko für die Polen, die zeitweise am Abgrund standen. Die Niederlage war daher am Ende zu verschmerzen. Argentinien trifft nun im Achtelfinale auf Australien, Polen bekommt es mit Weltmeister Frankreich zu tun.

Das direkte Aufeinandertreffen von Messi und Lewandowski stand wie bislang kein anderes Star-Duell dieser WM im Fokus. Jede Geste, jede Mimik, jede noch so scheinbar unwichtige Kleinigkeit des früheren und des aktuellen Führungsspielers des FC Barcelona wurden von den Kameras eingefangen. Am Ende hatte der mit mehr individuellen Auszeichnungen dekorierte Messi das bessere Ende für sich. Doch in seinem 22. WM-Spiel wollte ihm einfach kein Tor glücken. Immer wieder versuchte die polnische Defensive ihn mit mehreren Spielern zuzustellen; anders ist der PSG-Profi auch mit schon 35 Jahren nicht zu stoppen. Und Lewandowski? Der hielt sich meist abseits der vielen Action-Momente auf. Genervt wandte er sich nach Argentiniens Führungstreffer ab, am Ende aber konnte auch er noch lachen.

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