Tunesien weint um seine Helden

Sport / 30.11.2022 • 22:41 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Doha Die Ersatzspieler schickten Stoßgebete in den Wüstenhimmel, sie flehten ihre iPads an – doch am Ende weinte Tunesien um seine tragischen WM-Helden. Der Sieg gegen eine lustlose französische B-Elf, der Triumph über den Weltmeister: Er war nicht genug, um den erstmaligen Einzug ins WM-Achtelfinale zu schaffen. Weil der Ausgleich für Dänemark im Parallelspiel gegen Australien einfach nicht fallen wollte. Und so verlässt Tunesien die Endrunde in Katar nach dem bemerkenswerten 1:0 stolz, aber traurig – nach einer Glanzleistung voller Spielfreude, Kampf und Leidenschaft. „Es sind gemischte Gefühle“, sagte Torschütze Wahbi Khazri, „wir sind gleichzeitig glücklich und enttäuscht.“ Frankreich dagegen ist blamiert und wird sich harten Fragen stellen müssen. Zumal der vermeintliche Ausgleich durch Antoine Griezmann nach einer VAR-Intervention aberkannt wurde.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.