Der EHC Lustenau kommt nicht vom Fleck

Sport / 01.12.2022 • 23:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lustenaus Verteidiger Julian Auer lässt gegen die Unterland Cavaliers eine gute Möglichkeit liegen. Stiplovsek
Lustenaus Verteidiger Julian Auer lässt gegen die Unterland Cavaliers eine gute Möglichkeit liegen. Stiplovsek

4:5-Niederlage in der Verlängerung gegen die Unterland Cavaliers.

Lustenau, Dornbirn Wieder eine gute Leistung, aber wieder eine späte Niederlage für den EHC Lustenau. Die Cracks von Trainer Mike Flanagan können weiter nicht gegen die Spitzenteams der Alps Hockey League voll punkten, bleiben so hinter den eigenen Erwartungen. Ein Grund dafür ist die schlechte Chancenverwertung, die auch gegen die Unterland Cavaliers ausschlaggebend für die 4:5-Niederlage war.
Denn trotz eines klaren Chancenplus für die Eislöwen im ersten Drittel waren es die Gäste, die früh das 1:0 erzielen konnten. Der EHC traf durch Stefan Hrdina nur den Pfosten. Das zweite Drittel begann wie das erste. Der EHC gab den Ton an, jubeln konnten aber wieder die Gäste. Die Eislöwen ließen sich aber nicht unterkriegen, schafften es durch Tore von Ryan Hayes (30.) und Max Wilfan (35.) auszugleichen, um kurz vor der Pause wieder einem Rückstand nachzulaufen.
Im Schlussdrittel gab es gleich den nächsten Nackenschlag für den Hausherrn. Dem EHC kann man aber bei allen Schwächen nicht mangelnden Kampfgeist vorwerfen. Und dafür wurden die Spieler auch belohnt. David König (43.) und in Überzahl Hayes (58.) schossen die Lustenauer in die Verlängerung. Dort kam es aber wieder nicht zu keinem Happy End. In Unterzahl kassierten die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber den entscheidenden Gegentreffer.

Doppel für den EC Bregenzerwald

Der EC Bregenzerwald steht vor einem Heimdoppel. Heute (19.30 Uhr) ist das KAC Future Team zu Gast, am Samstag (19.30 Uhr) kommen die RB Hockey Juniors. Vor allem mit Blick auf die Österreich-Tabelle wären Erfolge gegen die beiden jüngsten Ligateams wichtig: Die Wälder liegen mit neun Punkten aus sechs Spielen auf Platz sechs, die ersten vier Ränge belegen Salzburg (21/9), Zell (17/8), Linz (11/8) und Lustenau (10/7). Mit einem starken Dezember will Trainer Markus Juurikkala die Ausgangslage verbessern: „Spielen ist das Beste. Ein Doppelwochenende zu Hause ist noch besser.“ OP

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