Comeback-Reigen mit Lukas Feurstein

Sport / 09.12.2022 • 21:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lukas Feurstein fährt in Val d‘Isere seinen dritten Weltcup-Riesentorlauf. Bei seiner Premiere, dem Saisonfinale 2021 in Lenzerheide, wurde er 19. ap
Lukas Feurstein fährt in Val d‘Isere seinen dritten Weltcup-Riesentorlauf. Bei seiner Premiere, dem Saisonfinale 2021 in Lenzerheide, wurde er 19. ap

Österreicher-Quartett in Val d’Isere vor Wiedereinsteig.

VAl d‘Isere Der Ski-Weltcup ist nach Europa zurückgekehrt. Bei den Männern, die in Val d‘Isere ein Technik-Wochenende vor sich haben, stehen ein paar Comebacks im Mittelpunkt. Im ÖSV-Lager versuchen Roland Leitinger, Stefan Brennsteiner, Adrian Pertl und Lukas Feurstein nach diversen Verletzungen den Wiedereinstieg. Heute geht das Programm mit einem Riesentorlauf los, am Sonntag (9.30 und 12.30 Uhr) ist der erste Slalom des Weltcupwinters angesetzt.

ÖSV seit 2019 ohne Sieg

Am längsten waren Leitinger und Pertl weg vom sportlichen Geschehen. Slalom-Vizeweltmeister Pertl hatte 2021 im Riesentorlauf von Val d’Isere einen Riss des vorderen Kreuzbandes und eine Meniskusverletzung im rechten Knie erlitten. Der Kärntner kehrt damit ein Jahr später an den Ort des Unglücks zurück.

Bei Leitinger war die Saison 2021/22 noch früher vorbei gewesen, als er sich Anfang November im Training praktisch die gleiche Verletzung wie dann Pertl zugezogen hatte. Stefan Brennsteiner erwischte es vor dem Start in die aktuelle Saison. Der Salzburger erlitt im Training vor dem Sölden-Riesentorlauf eine Meniskusverletzung im rechten Knie.

Bei Lukas Feurstein waren es Bandscheibenprobleme, die im August akut geworden waren und ihn in seiner Vorbereitung zurückwarfen. Dadurch verpasste er den Trip nach Chile und konnte erst im Oktober wieder mit dem gezielten Training beginnen. Mittlerweile hat der 21-jährige Mellauer genügend Pistenkilometer in den Beinen und im Dezember bereits vier Europacup-Rennen absolviert.

Im Vorjahr hat für Feller auf der Face de Bellevarde ein dritter Platz herausgeschaut. Im Riesentorlauf ist Österreich seit dem 13. Jänner 2019, als Marcel Hirscher zum letzten Mal in Adelboden triumphierte, ohne Sieg.

Als Dominator hat sich nach dem Abtritt des Salzburgers zwar nicht nahtlos, aber doch bald danach Marco Odermatt etabliert. Schafft es der Schweizer auch in Frankreich auf das Podium, wäre er in zehn Weltcup-Riesentorläufen in Folge auf das Stockerl gefahren. Sechs hat der 25-Jährige gewonnen.

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