Weil der Glaube Berge versetzt

Sport / 09.12.2022 • 09:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Christian Bull (l.) weiß, wie man gegen Villach ins Tor trifft. Der Pioneers-Verteidiger erzielte bei der 5:8-Niederlage die zwischenzeitliche 2:1-Führung. <span class="copyright">gepa</span>
Christian Bull (l.) weiß, wie man gegen Villach ins Tor trifft. Der Pioneers-Verteidiger erzielte bei der 5:8-Niederlage die zwischenzeitliche 2:1-Führung. gepa

Die Pioneers Vorarlberg nehmen sich Villach vor.

Feldkirch Siege gegen Meister Salzburg und in Graz, fünf Punkte geholt, drei gute Spiele in Serie abgeliefert. Marc Habscheid, Trainer der Bemer Pioneers Vorarlberg, sieht keinen Grund, warum der Aufwärtstrend nicht anhalten sollte: „Egal, wie der Gegner heißt: Wir werden weiter versuchen, auf Sieg zu spielen“, rückt er vor dem Heimspiel heute (17 Uhr) in der win2day Ice Liga gegen den Villacher SV nicht von seiner Spielphilosophie ab. Den Grund für den Aufschwung erklärt Habscheid so: „Der Glaube kann Berge versetzen. Wir Trainer (Anm: Dylan Stanley und Teemu Pirskanen) glauben immer an die Mannschaft. Es spielt sich sehr vieles im Kopf ab – wir vermitteln den Burschen, dass sie in der Lage sind, sehr gut zu spielen.“

Gute Fortschritte

Die Mannschaft mache auch im Training gute Fortschritte, lobt Habscheid: „Wir sehen Tag für Tag Verbesserungen. Arbeitsmoral und Einstellung stimmen, das Tempo ist hoch. Routinierte Cracks wie Patrick Spannring haben zuletzt ihre Führungsrollen sehr gut angenommen.“ Gegen Villach werden heute Kevin Macierzynski, Valentin Ploner, Patrick Stückler und Philipp Maurer nicht zur Verfügung stehen, hinter dem Einsatz von Aron Summer steht ein Fragezeichen. Dafür kommt Lukas Göggel wieder zurück ins Team. Im ersten Duell beider Teams setzte sich Villach mit 8:5 durch.
Villach? Kommt mit sieben Siegen aus den letzten neun Spielen in die Vorarlberghalle, ist das beste Heimteam. In der Auswärtstabelle liegt man allerdings nur auf Platz neun. Mit Robert Sabolic, Chris Collins und John Hughes stellt der VSV momentan den produktivsten Liga-Angriff. Julian Payr und Elias Wallenta, die beiden Ländle-Cracks in Diensten der Draustädter, fehlen wegen langwieriger Verletzungen.
Für die Fans sind Advent-Überraschungen vorbereitet. Und die Mannschaft wird in einem neuen Weihnachtsdress auflaufen.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.