Der Wohlfühlfaktor hat gefehlt

Sport / 11.12.2022 • 19:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ein Kampf von oben bis unten. Katharina Liensberger tat sich im Slalom in Sestriere schwer.gepa
Ein Kampf von oben bis unten. Katharina Liensberger tat sich im Slalom in Sestriere schwer.gepa

Katharina Liensberger in Sestriere auf den Rängen 14 und 27.

Val d‘Isere Platz 14 im Torlauf, Rang 27 im Riesentorlauf. Katharina Liensberger war mit ihren Leistungen bei den Weltcuprennen in Val d‘Isere alles andere als zufrieden. „Ich habe mich überhaupt nicht wohl gefühlt“, gab sie nach dem Slalom zu Protokoll. „Das war im ersten Lauf so, im zweiten genau gleich. Wenn ich mich nicht wohl fühle, das Skifahren nicht passt, ist es logisch, dass das Ergebnis nicht dem entsprechen kann, was man sich wünscht und ich mir vorstelle. Man muss genau analysieren, an was es liegt.“

Kernsachen verbessern

Die 25-jährige Göfnerin handelte sich einen Rückstand von 2,93 Sekunden ein, 1,80 davon hatte sie bereits im ersten Durchgang aufgerissen. In dem sei es für sie mehr darum gegangen, im Lauf zu bleiben als Gas zu geben, wie sie erklärte. Sie werde nun einen Trainingsblock einlegen, den sie gut nutzen wolle. „Schauen wir, was die Kernsachen sind, die verbessert werden können.“ Was auch für den Riesentorlauf gilt, in dem die Fünfte von Killington nur 27. (+4,16) wurde. Liensberger: „Das war wirklich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich bin einfach überhaupt nicht ins Fahren gekommen. Bei mir ist es wichtig, dass ich Vertrauen habe, mich wohlfühle.“

Von den elf gestarteten ÖSV-Läuferinnen schaffte es im RTL nur Elisabeth Kappaurer als 14. in die Top-15. Den Sieg holte sich Marta Bassino vor Sara Hector (+0,11 Sek.) und Petra Vlhova (+0,40), Mikaela Shiffrin wurde Sechste (+1,96).

Punkte für Zimmermanns Enkelin

Im Slalom feierte Wendy Holdener den zweiten Erfolg en suite, den fünften Weltcupsieg. Auf den Plätzen folgten Shiffrin (+0,47), sowie die Halbzeitführende Vlhova (+0,70). Neben Liensberger schaffte es aus ÖSV-Sicht nur Katharina Truppe als 17. ins Klassement. Mit Platz 27 fuhr Zoe Zimmermann ihre ersten Weltcuppunkte ein. Die 20-Jährige ist die Enkelin des verstorbenen Olympiasiegers Egon Zimmermann.

„„Ich denke, das muss man anschauen, gemeinsam analysieren und daraus lernen.“

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