Pioneers lassen KAC stolpern

Sport / 11.12.2022 • 23:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Pioneers-Stürmer Guus van Nes (r.) setzt sich gegen Rok Ticar durch und prüft KAC-Torhüter Sebastian Dahm.    ©EC-KAC/Kuess
Pioneers-Stürmer Guus van Nes (r.) setzt sich gegen Rok Ticar durch und prüft KAC-Torhüter Sebastian Dahm. ©EC-KAC/Kuess

3:1-Sieg in Klagenfurt, das Team von Marc Habscheid gewann auch das zweite Duell gegen den Rekordmeister.

Klagenfurt 18 Punkte holten die Bemer Pioneers Vorarlberg in ihren bisherigen 23 Spielen der win2day Ice Liga. Sechs davon eroberte der Tabellenletzte gegen den Rekordmeister. In Klagenfurt gewannen Ale­xander Pallestrang und Co. nach dem 2:1-Heimsieg zu Saisonbeginn mit 3:1. Der Liganeuling hielt die Kärntner, die jedoch auf etliche Stammkräfte verzichten mussten, lange in Schach. „Dieses Mal hat viel gepasst, ich bin zufrieden mit der Leistung. Wir hatten sogar noch die Chance auf den einen oder anderen Treffer“, meinte PIV-Trainer Marc Habscheid zum sechsten Sieg.

Serie fortgesetzt

Den Pioneers gelang zum dritten Mal in Folge ein Blitzstart. Wie schon gegen Graz und Villach trafen die Feldkircher auch gegen den KAC in der Anfangsphase zwei Mal. Nach etwas mehr als vier Minuten gingen die Gäste in Führung. Guus van Nes umkurvte das Gehäuse und servierte die Scheibe ideal auf die Schaufel von Julian Metzler, der geschickt abfälschte. In der achten Minute bediente Jack Jacome den mitlaufenden Hampus Eriksson, der Klagenfurt-Keeper Sebastian Dahm keine Chance ließ. Noch vor Ablauf des Startdrittels agierte Eriksson als Vorlagengeber. PIV-Verteidiger Layne Viveiros übernahm am linken Bullykreis und jagte den Puck ins kurze Eck (19.). Es war sein Premierentreffer im Dress der Pioneers.Den Rotjacken, die in den ersten 20 Minuten keinesfalls chancenlos waren, merkte man die zahlreichen Ausfälle an. Gegen das Schlusslicht saßen lediglich 13 Spieler auf der Bank des Rekordmeisters. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Hausherren trotzdem den Druck und hatten mehrmals die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Allerdings verhinderte bei den Schüssen von Steven Strong (24.) und Manuel Ganahl (26.) das Metall den Torjubel. Bereits im Startdrittel hatte PIV-Goalie David Madlener Glück, als Nick Petersen seinen Versuch an den Pfosten setzte. Aber auch die Gäste verpassten es, die Führung weiter auszubauen. Tyler Sandhu (24.) und Jacome in Unterzahl (26.) scheiterten jeweils nach einem Alleingang an Torhüter Dahm. Glücklicherweise hatte die Fahrlässigkeit keine Folgen. Die Kärntner haderten in diesem Drittel nicht nur mit der Torumrandung, sondern auch mit Madlener, der bis zur zweiten Pausensirene mehrmals souverän eingriff.

KAC verzweifelte an Madlener

Obwohl die Pioneers im letzten Drittel anfangs offensiv noch Akzente setzten, übernahmen die Hausherren bald das Kommando. Immer wieder ließ Madlener seine ehemaligen Kollegen verzweifeln. Nur einmal fand Paul Postma mit seinem scharfen Schuss die Lücke und verkürzte auf 1:3 (53.). Allerdings war der Treffer ohne Wirkung, denn die Oberländer agierten clever und brachten den Vorsprung über die Zeit. ABR

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