„Ich bin da, um zu helfen!“

Sport / 16.12.2022 • 22:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Pioneers-Neuzugang Andreas Heier (Mitte) tauscht sich beim Training mit Christian Bull (l.) und Hampus Eriksson aus. ko
Pioneers-Neuzugang Andreas Heier (Mitte) tauscht sich beim Training mit Christian Bull (l.) und Hampus Eriksson aus. ko

Andreas Heier gibt gegen die Vienna Capitals seine Premiere für die Pioneers Vorarlberg.

Feldkirch Persönliche Ziele stellt er zurück. „Ich bin da, um zu helfen. Wir müssen als Mannschaft gewinnen, vom letzten Platz wegkommen. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.“ Andreas Heier, der neue Stürmer bei den Bemer Pioneers Vorarlberg, weiß, was man von ihm erwartet: „Mehr offensive Gefahr erzeugen, den Kollegen mit Toren und Vorlagen zu helfen. Dafür werde ich mich mit aller Kraft ins Zeug legen“, kennt der 29-jährige Norweger seine Aufgaben. Die erste Gelegenheit dazu gibt es am Sonntag, wenn ab 13 Uhr im Rahmen der win2day Ice Liga die Vienna Capitals in der Vorarlberghalle gastieren.

„Ich bin sehr motiviert“

Christian Bull, sein Nationalteamkollege, machte ihm das Engagement in Feldkirch schmackhaft. „Ich habe mich mit Christian intensiv unterhalten. Er hat mir sehr viel Gutes über den Klub, die Liga und die Gegend erzählt. Ich bin sehr motiviert, kann es gar nicht erwarten, mich mit der Mannschaft in einem Spiel zu beweisen.“ Österreich sei kein Neuland für ihn: „Ich habe mit dem Nationalteam bereits beim Österreich Cup gespielt“, erzählt Heier. „Ich kenne auch Kollegen, die bei Vereinen in dieser Liga unter Vertrag sind oder waren.“

Mit Freiheiten ausgestattet

„Wir erwarten uns von Andreas vor allem offensiven Einfluss auf unser Spiel. Er bekommt dafür viele Freiheiten auf dem Eis“, wird Trainer Marc Habscheid die Stärken des Flügelstürmers forcieren. „Wir schauen uns im Training an, in welcher Angriffslinie er sich wohl fühlt. Was ich bisher von ihm gesehen habe, hat mich überzeugt.“

Der frühe Spielbeginn um 13 Uhr am Sonntag ist dem Endspiel der Fußball-WM in Katar, das um 16 Uhr beginnt, geschuldet. Die Wiener kommen mit einer Serie von vier Niederlagen nach Feldkirch. Die beiden ersten Auseinandersetzungen gingen an die Hauptstädter: Mit 1:2 auswärts und 2:4 waren es jeweils knappe Niederlagen der Pioneers. „Die Capitals sind eine körperlich robuste Mannschaft“, weiß Habscheid. „Es wird für uns ein ähnliches Spiel werden wie die beiden in dieser Woche gegen Asiago (Anm.: 3:4 und 1:4). Die Lehren daraus müssen sein, dass wir unseren Körpereinsatz erhöhen.“

„Wir müssen als Mannschaft gewinnen und vom letzten Platz wegkommen.“

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