Shiffrin mit der richtigen Antwort im Super G

Sport / 18.12.2022 • 19:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nina Ortlieb freute sich über starke Leistung in der zweiten Abfahrt.gepa
Nina Ortlieb freute sich über starke Leistung in der zweiten Abfahrt.gepa

US-Amerikanerin gewann ihren fünften Weltcup Super-G.

St. Moritz US-Ass Mikaela Shiffrin hat am Sonntag ihre Anwartschaft auf den Gewinn des alpinen Ski-Gesamtweltcups mit dem Sieg im Super-G von St. Moritz untermauert. Die 27-Jährige feierte ihren 77. Weltcup-Erfolg auf einer technisch anspruchsvollen Strecke vor der Italienerin Elena Curtoni, der Gewinnerin der Freitag-Abfahrt. Deren Landsfrau und Samstag-Siegerin Sofia Goggia wurde mit gebrochener Hand Fünfte. Mirjam Puchner war als Siebente beste ÖSV-Läuferin. Nächstbeste Österreicherinnen waren die Steirerinnen Nicole Schmidhofer (+1,05) und Ramona Siebenhofer (+1,16) als Neunte bzw. Zehnte. Die Vorarlbergerin Nina Ortlieb ließ im oberen Teil ein Tor aus, die Steirerin Cornelia Hütter schied weiter unten aus. Punkte holten auch Ariane Rädler (16.) sowie Tamara Tippler, Stephanie Venier, Nadine Fest und Christina Ager als 24. bis 27. Damit punktete die ÖSV-Riege weniger gut als beim davor einzigen Saison-Super-G vor zwei Wochen in Lake Louise, als Hütter Zweite und Puchner Vierte wurden.

ÖSV-Frauen-Rennsportleiter Thomas Trinker erklärte, man müsse über Weihnachten an mehreren Schrauben drehen. „Wir fahren im technischen Teil nicht gut genug Ski.“ Und mit Hütter und Ortlieb seine die zwei Stärksten leider ausgeschieden. „Sonst hätte es vielleicht etwas besser ausgeschaut. Wir haben viele in den Punkterängen, aber wir sind da, um möglichst aufs Stockerl zu fahren und wenn es super geht, auch was zu gewinnen.“

Respekt vor der Siegerin

Am Samstag war Goggia vom Spital kommend mit unbändigem Siegeswillen zu ihrem 20. Weltcuperfolg gebraust. Dass die Hand der Italienerin nach ihrer Operation offensichtlich geschwollen war, schien Goggia wenig anzuhaben. Auch Nina Ortlieb, die sich als Sechste über eine Steigerung freuen durfte, lobte: „Unglaublich, beachtlich, wir alle haben hohen Respekt vor Sofia. So eine Aktion ist natürlich mit einem hohen Risiko verbunden, aber wenn man dann noch gewinnt, muss man den Hut ziehen.“

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