Michael Rauscher zieht es in warme Gefilde

Sport / 19.12.2022 • 22:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Ziel ist es, Profi zu werden: Nationalteamkader-Golfer Michael Rauscher beschreitet in seiner Ausbildung neue Wege. gepa
Das Ziel ist es, Profi zu werden: Nationalteamkader-Golfer Michael Rauscher beschreitet in seiner Ausbildung neue Wege. gepa

Das Golftalent schließt sich im Sommer der Charleston-Uni an.

Rankweil Die Matura am Gymnasium in St. Pölten ist geschafft, jetzt geht Michael Rauscher den nächsten Schritt in seiner Karriere im Golfsport an. Der 19-jährige Rankweiler hat sich der Charleston Southern University in South Carolina angeschlossen, beginnt dort Mitte August für die nächsten vier Jahre ein Wirtschaftsstudium. „Ich habe mit mehreren amerikanischen Universitäten, die ihren Schwerpunkt auf den Golfsport gelegt haben, gesprochen. Es hat dann sehr vieles für Charleston gesprochen.“ Unter anderem das Klima: „Das ist eine der wärmsten Regionen in Amerika, also ideal für den Golfsport.“ Dazu kommt, dass Rauscher in den Genuss eines Stipendiums kommt, das macht die Studiengebühren von 30.000 Dollar erträglich. „Eine Uni-Mannschaft besteht aus neun bis elf Spielern, die Trainer teilen den Stipendiumskuchen auf.“

Ein Dutzend Interessenten

Am Ende sei es schnell gegangen, erzählt Rauscher. „Ich hatte mehrere Unterhaltungen, zehn bis zwölf Hochschulen zeigten Interesse. Es muss immer für beide Seiten passen. Charleston war schon vorher mein absoluter Favorit. Nicht nur wegen der Destination, auch die Golfanlagen dort sind super und ich verstand mich mit den beiden Coaches auf Anhieb. Mit ihnen hatte ich das letzte Gespräch.“ Für die Trainer Cory Donnell und Jordan Jeffers hat es mit Rauschers Engagement offenbar ebenfalls gepasst, die Vertragsmodalitäten waren schnell unter Dach und Fach.

Vor dem Wechsel nach Charleston erledigt der Golfer des GC Montfort Rankweil noch seine Vaterlandspflichten. Am 9. Jänner startet die Grundausbildung beim Bundesheer, danach wechselt der Leistungssportler ins HLZ Dornbirn. „Ich bekomme bis zu meinem Wechsel in die USA vom Olympiazentrum in Dornbirn volle Unterstützung.“

Zuletzt trainierte der Maturant in Graz, betreut wird er vom österreichischen Nationalteam-Jugendtrainer Dominic Angkawidjaja. Der Turnierkalender für 2023 ist gut gefüllt. „Ich spiele bei den größeren internationalen Amateurmeisterschaften, auch Profi-Turniere in Österreich sind geplant.“ Anfang Februar steht ein Trainingslager in der Türkei auf dem Programm, die ersten Turniere sind Ende März geplant.

„Es hat sehr vieles für die Universität in Charleston ge­sprochen.“

Michael Rauscher machte die Vereinbarung mit der Charleston Uni perfekt.MR
Michael Rauscher machte die Vereinbarung mit der Charleston Uni perfekt.MR

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