Pinkelnig verpasst Sieg nur hauchdünn

Sport / 31.12.2022 • 20:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eva Pinkelnig jubelt über den zweiten Platz in Ljubno.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Eva Pinkelnig jubelt über den zweiten Platz in Ljubno.gepa

Nur 0,9 Punkte fehlten der Dornbirner Dominatorin im Skisprung-weltcup auf nächsten Sieg.

Ljubno. Die Dornbirnerin Eva Pinkelnig hat ihren nächsten Triumph bei der Silvester-Tour der Skispringerinnen nur ganz knapp verpasst. Die Villach-Doppelsiegerin musste sich im dritten Bewerb in Ljubno der erstmals erfolgreichen Norwegerin Anna Odine Ström um nur 0,9 Punkte geschlagen geben. Pinkelnig führt vor dem Finale der Serie am Neujahrstag weiter komfortabel über 23 Punkte vor Ström, auch im Weltcupklassement liegt sie nach bisher drei Siegen vorne.

“Es war sehr, sehr knapp. Ich vergönne Anna ihren ersten Sieg sehr”,

Eva Pinkelnig, ÖSV-Skispringerin
Flieg, Eva, Flieg. Die Dornbirnerin schwebt aktuell auf Wolke sieben und führt die Gesamtwertung der Silvester Tournee weiter souverän an.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Flieg, Eva, Flieg. Die Dornbirnerin schwebt aktuell auf Wolke sieben und führt die Gesamtwertung der Silvester Tournee weiter souverän an.gepa

“Es war sehr, sehr knapp. Ich vergönne Anna ihren ersten Sieg sehr”, betonte Pinkelnig, die am Vortag in der Qualifikation nicht über Platz 29 hinausgekommen war. “Im Wettkampf schaffe ich es, meine Leistung abzurufen.” Sie hoffe auf einen lässigen Abschluss am Sonntag. “Es läuft momentan unglaublich, ich genieße es.”

“Eva hat es wieder hingebracht, sensationell

Harald Rodlauer, ÖSV-Skisprungchef
Eva Pinkelnig und Chiaria Kreuzer jubeln über den tollen Teamerfolg der Damen.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Eva Pinkelnig und Chiaria Kreuzer jubeln über den tollen Teamerfolg der Damen.gepa

ÖSV-Cheftrainer Harald Rodlauer zeigte sich beeindruckt von der konstant starken Pinkelnig. “Sie hat es wieder hingebracht, sensationell”, sagte Rodlauer und ärgerte sich nicht über den verpassten Sieg. “Wir sind wieder am Stockerl, damit können wir sehr zufrieden sein.” Als zweitbeste Österreicherin belegte die Salzburgerin Chiara Kreuzer mit ihrem besten Saisonergebnis Rang sieben. Sara Marita Kramer landete nur auf Platz 18.

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