Start ins neue Tennisjahr geglückt

Sport / 02.01.2023 • 22:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Julia Grabher startete in Auckland mit einem Sieg ins neue Tennisjahr.Privat
Julia Grabher startete in Auckland mit einem Sieg ins neue Tennisjahr.Privat

Julia Grabher mit Dreisatzerfolg bei Hartplatzturnier in Neuseeland.

Auckland Das neue Tennisjahr beginnt für Julia Grabher so, wie die abgelaufene Periode zu Ende gegangen ist: Mit einer Erfolgsmeldung. Die 26-jährige Dornbirnerin, die Anfang September in Bari mit ihrem ersten Titel auf WTA-Challenger-Ebene erstmals in die Top 100 der Tennis-Weltrangliste vorgestoßen war und das Kalenderjahr am 26. Dezember auf Position 82 als bestgereihte ÖTV-Spielerin beendete, setzte sich in der Auftaktrunde beim mit 259.303 Dollar dotierten WTA-250er-Hartplatzturnier im neuseeländischen Auckland gegen die Tschechin Teresa Martincova (28) mit 5:7, 6:1, 6:2 durch. Im Achtelfinale wartet nun die auf Position drei eingestufte Kanadierin Laylah Fernandez, die im WTA-Ranking Platz 40 einnimmt.

„Unterm Strich war es der erhoffte positive Einstand. Jetzt gilt es den Lauf fortzusetzen“, betonte Grabher nach dem zweistündigen Duell gegen Martincova. Der erste Satz war geprägt vom schwachen Aufschlagspiel beider Spielerinnen. Grabher schaffte zwar drei Breaks (1:0, 2:1, 4:3), gab ihren Aufschlag allerdings auch vier Mal (1:1, 3:3, 4:4 und 5:7) ab.

Im zweiten Durchgang dominierte Grabher das Geschehen, ließ sich auch von einer Regenunterbrechnung nicht aus den Konzept bringen, nahm der Tschechin den Aufschlag drei Mal (2:1, 4:1, 6:1) ab, hielt sich bei ihrem eigenen Aufschlag schadlos und schafffte souverän den Satzgleichstand.

Vierten Matchball verwertet

Im Entscheidungssatz kassierte Grabher zwar gleich zu Beginn ein Break, schaffte aber umgehend das Rebreak. Die 82. der Weltrangliste nahm der um elf Plätze besser gereihten Tschechin in der Folge den Aufschlag zum 4:2 und schließlich zum 6:2 ab und verwertete nach exakt zwei Stunden Spielzeit ihren vierten Matchball. „Zu Beginn habe ich etwas zu verhalten agiert und den ersten Satz trotz Führung noch hergegeben. Danach war ich aggressiver, habe sie mehr bewegt und ihr mein Spiel aufgezwungen und die Partie für mich entschieden“, resümierte Grabher via Facebook.

In der Runde der letzten 16 trifft Österreichs Nummer eins voraussichtlich am Mittwoch erstmals auf die 20-jährige Fernandez, die ihrerseits Brenda Fruhvirtova (15) aus Tschechien klar mit 6:1, 6:1 eliminierte. „Es wird das erste Kräftemessen mit der Nummer 40 der Welt, ich bin bereit!“, erklärte Grabher kämpferisch. VN-JD

„Unterm Strich war es der erhoffte positive Einstand. Jetzt gilt es, den Lauf fortzusetzen.“

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