Gemeinsames Finale im Visier

Sport / 04.01.2023 • 21:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eva Pinkelnig freut sich schon auf die Springen an den traditionellen Tournee-Orten.gep
Eva Pinkelnig freut sich schon auf die Springen an den traditionellen Tournee-Orten.gep

Innsbruck Der ÖSV peilt eine Vierschanzentournee für Skispringerinnen an den traditionellen Tournee-Orten Innsbruck und Bischofshofen für die Saison 2024/25 an. Das Finale sollen Männer und Frauen gemeinsam in Bischofshofen bestreiten. „Wir könnten uns durchaus vorstellen, dass in Bischofshofen beide Geschlechter die Finalspringen machen – dass man es nicht gegenläufig macht, sondern eine richtige Inklusion“, sagte ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober. „Das wäre für alle das Beste. Dann könnte man es auch gemeinsam vermarkten“, ergänzte Stadlober. In Innsbruck plant man ab 2024/25 mit einer Flutlichtanlage, auf diese müsse man laut Stadlober warten. Eigentlich sollte die Frauentournee bereits im Winter 2023/24 kommen. Der ÖSV erklärte im Dezember allerdings seine Absage für diesen Termin. „Wir wollen die beste Lösung für die Damen“, betonte Stadlober.

In Deutschland sollen bereits nächste Saison Frauenbewerbe auf den traditionellen Tournee-Schanzen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen ausgetragen werden, im Vergleich zu den Männerspringen in umgekehrter Reihenfolge. Am 29. Dezember sollen sich die Frauen in Garmisch-Partenkirchen messen, das Neujahrsspringen ist in Oberstdorf geplant. Die Springen in Villach und auch Ljubno sollen laut ÖSV weiterhin stattfinden.

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