Der Jubilar siegte beim Jubiläumsturnier

Sport / 06.01.2023 • 18:50 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
Ein wenig ungewohnt, aber umso glücklicher: Die Spieler des VfB Hohenems bejubeln im grünen Jubiläumstrikot ihren Sieg beim Hallenmasters. <span class="copyright">Steurer</span>
Ein wenig ungewohnt, aber umso glücklicher: Die Spieler des VfB Hohenems bejubeln im grünen Jubiläumstrikot ihren Sieg beim Hallenmasters. Steurer

Der VfB Hohenems gewinnt das Endspiel des 25. Wolfurter Hallenmasters gegen Alberschwende mit 4:3. Die Entscheidung fiel erst in der Verlängerung. Der Siegtreffer gelang Hallenkönig Pierre Nagler.

Wolfurt Gleich dreimal musste der VfB Hohenems am Finaltag in die Verlängerung. Am Ende stand der Klub aus der VN.at-Eliteliga ganz oben. Denn nach 2004 holten sich die Emser zum zweiten Mal den Titel eines Hallenmeisters. In einem dramatischen Endspiel feierte der Verein, der heuer sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, einen 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen Alberschwende.

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Hallenkönig Pierre Nagler

Der VfB feierte jedoch nicht nur einen verdienten Turniersieg, Hohenems war auch der große Abräumen bei der 25. Auflage des Wolfurter Hallenmasters, denn mit Pierre Nagler stellte man auch den besten Spieler des Turniers. Und der 20-Jährige holte sich mit acht Toren auch noch die Krone des Torschützenkönigs. Erst im Sommer 2022 war Nagler von Dornbirn nach Hohenems gewechselt. Nun war er der große Held im Team des frischgebackenen Champions.

Pierre Nagler, bester Spieler, bester Torschütze.
Pierre Nagler, bester Spieler, bester Torschütze.

Hallenfussball

Sparkasse Hallenmasters 2022/2023

Veranstalter: Meusburger FC Wolfurt

Austragungsort: Hofsteighalle Wolfurt

Gesamtdotation: 12.000 Euro

Endspiel

World of Jobs Hohenems – Holzbau S. Alberschwende 4:3 n. V.

Tore: Pierre Nagler (2), Alejandro Domingues Mora, Özkan Demir bzw. Esref Demircan (2), Eigentor

Spiel um Platz 3

Zima FC Rotenberg – SV typico Lochau 3:4

Tore: Milan Rakic, Noah Fehn, Felix Gurschler bzw. Fabio Feldkircher, Kisanthan Nagarasa, Matteo Außerlechner, Rene Nesensohn

Spiel um Platz 5

SV Gaißau 1b – Emma&Eugen Dornbirner SV 1:2

Tore: Marko Fischer bzw. Hakan Cansiz, Marwan Moubarak

Spiel um Platz 7

Hypo AKA Vorarlberg U-18 – SC Admira Dornbirn 3:2 n. V.

Tore: Paul Piffer, Tamar Crnkic, Raphael Welte bzw. Felix Gunz (2)

Hallenmasters-Finale

Halbfinale I

Zima FC Rotenberg – World of Jobs VfB Hohenems 3:4 n. V.

Tore: Patrick Maldoner (2), Felix Gurschler bzw. Mert Can Ünal (2), Pierre Nagler, Nikola Potic (Penalty)

Halbfinale II

SV typico Lochau – FC Holzbau Sohm Alberschwende 2:1 n. V.

Tore: Volkan Akyildiz (2) bzw. Patrick Prantl

Die Ehrentafel des Sparkasse Hallenmasters 2022/23

Bester Spieler: Pierre Nagler (VfB Hohenems)

Bester Torhüter: Sandro Eichhübl (SV Lochau)

Bester Torschütze: Pierre Nagler (VfB Hohenems/8 Tor)

Preisgeld Rangliste

World of Jobs VfB Hohenems: 920 Euro

Holzbau Sohm FC Alberschwende: 680 Euro

SV typico Lochau: 610 Euro

Zima FC Rotenberg: 530 Euro

SV Gaißau 1b: 425 Euro

Emma&Eugen Dornbirner SV: 420 Euro

Hypo Akademie Vorarlberg U-18: 350 Euro

SC Admira Dornbirn: 350 Euro

Alberschwende mit den besten Fans

Im Finale selbst legten die Emser rasant los und führten schnell mit 2:0. Alberschwende jedoch kam zurück, glich aus und ließ sich auch durch einen erneuten Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. 3:3 hieß es so nach der regulären Spielzeit und so war es Pierre Nagler vorbehalten in der Verlängerung für den Siegtreffer zu sorgen. Schon in der Finalgruppe hatte man sich in der Verlängerung im entscheidenden Spiel gegen die Admira durchgesetzt und auch im Halbfinale musste gegen Rotenberg die Nachspielzeit entscheiden. Nach 27 Sekunden war es Mert Can Ünal vorbehalten den VfB ins Endspiel zu schießen, wo man schließlich Alberschwende in Schranken hielt. Für die Wälder war Platz zwei der vierte Podestplatz bei der nunmehr neunten Finalteilnahmen. Dabei vertraute man dem Duo Lukas Schatzmann/Volkan Akyildiz sowie Gastspieler Esref Demircan. Das Trio stand am Finaltag fast in allen Spielen über die volle Distanz auf dem Parkett.

Hallenfussball

Finaltag, die Gruppenspiele

Gruppe 1

SV Gaißau 1b – FC Alberschwende** 1:3

Tore: Daniel Hildebrand bzw. Esref Demircan (2), Volkan Akyildiz Akademie

Vorarlberg U-18 – FC Rotenberg 2:3

Tore: Tamar Crnkic, Simon Rehm bzw. Stefan Fehr, Patrick Maldoner, Felix Gurschler

FC Alberschwende – Akademie Vorarlberg U-18 3:0

Tore: Raphael Welte (Eigentor), Esref Demircan, Fabio Tockner

SV Gaißau 1b** – FC Rotenberg** 4:6

Tore: Timo Meier, Daniel Hildebrand, Elias Schnetzer, Oliver Authried bzw. Jan Nußbaumer, Patrick Maldoner, Felix Gurschler, Milan Rakic, Marcel Steurer, Stefan Fehr

FC Alberschwende – FC Rotenberg 2:4

Tore: Volkan Akyildiz (2) bzw. Noah Fehn, Felix Gurschler, Milan Rakic, Marcel Steurer

Akademie Vorarlberg U-18** – SV Gaißau 1b 1:2 n. V.

Tor: Dogukan Sismanlar bzw. Marcel Bösch, Stefan Stojanovic

Gruppe 2

Dornbirner SV – VfB Hohenems** 0:4

Tore: Pierre Nagler (2), Yasin Ayhan, Özkan Demir

SV Lochau – Admira Dornbirn 2:3

Tore: Robin Lhotzky, Sandro Eichhübl bzw. Marco Pichler, Elijah Heinz Thurnher, Patrick Pexa

VfB Hohenems – SV Lochau 2:5

Tore: Pierre Nagler, Alejandro Dominguez bzw. Robin Lhotzky, Fabian Dominikovic (je 2), Kisanthan Nagarasa

Dornbirner SV – Admira Dornbirn** 4:2

Tore: Marko Pranjic, Marwan Moubarak, Marko Trost, Hakan Cansiz bzw. Magid Suleiman, Haatim Suleiman

VfB Hohenems – Admira Dornbirn 3:2 n. V.

Tore: Piere Nagler (2), Mert Can Ünal bzw. Patrick Pexa (2)

SV Lochau** – Dornbirner SV** 5:1

Tore: Robin Lhotzky, Rene Nesensohn, Kisanthan Nagarasa, Fabio Feldkircher, Patrick Prantl bzw. Kerim Kalkan

Legende: **=Joker gesetzt, der Sieger erhält vier Punkte

Starker Beginn, am Ende kein Glück

Eine positive Bilanz durfte auch der SV Lochau ziehen. Der Klub aus dem Leiblachtal belegte am Ende– wie schon 2017 – den dritten Rang. Zudem wurde Torhüter Sandro Eichhübl, der zusammen mit den Spielern Fabio Feldkircher und Robin Lhotzky, eine starke Achse bildete, als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.

Beim FC Rotenberg hingegen haderte man mit dem Glück. Zumal der Klub aus der VN.at-Eliteliga mit drei Siegen in den Finaltag startete. Doch dann verlor die Elf von Trainer Klaus Nussbaumer sowohl das Halbfinale als auch dann das Spiel um Platz drei mit 3:4. Überraschungsteam des Jubiläumsturniers war das 1b des SV Gaißau. Platz sechs war nach 2009 (SW Bregenz 1b/3.) und 2020 (FC Wolfurt 1b/5.) die drittbeste Platzierung einer zweiten Kampfmannschaft. VN-tk

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