Alles in die Waagschale werfen

Sport / 09.01.2023 • 22:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit Pioneers-Stürmer Yannik Lebeda (l.) und Graz-Verteidiger Amadeus Egger stehen sich heute zwei gebürtige Vorarlberger gegenüber.Serra
Mit Pioneers-Stürmer Yannik Lebeda (l.) und Graz-Verteidiger Amadeus Egger stehen sich heute zwei gebürtige Vorarlberger gegenüber.Serra

Die Pioneers möchten gegen Graz zu Punkten kommen.

Feldkirch Achtes Spiel innerhalb der vergangenen 14 Tage für die Bemer Pioneers Vorarlberg. Und das Team von Coach Marc Habscheid ist entschlossen, heute (19.30 Uhr) gegen die Graz99ers vor einer kurzen Pause bis Sonntag alles für einen Sieg in die Waagschale zu werfen. „Es wird hart gegen Graz wie in jedem Spiel bisher“, sagt Yannik Lebeda. „Wir müssen bereit sein über 60 Minuten und alles geben.“

Ein Annäherungsversuch

Daneben gilt es dem Verletzungspech zu trotzen. „Klar tun die Ausfälle von Hampus Eriksson und Tyler Sandhu weh“, so Lebeda. „Aber wir haben beim 4:0 in Laibach gezeigt, dass wir trotzdem in der Lage sind zu gewinnen. Das werden wir auch gegen Graz probieren.“

Mit einem Erfolg über die Steirer könnten sich die Feldkircher auch in der Tabelle wieder an den zwölften Rang annähern. Die Pre-Playoffs sind aktuell zehn Punkte entfernt, bei allerdings zwei absolvierten Partien weniger als der Tabellenzehnte Pustertal. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, möchte Sportmanager Michael Lampert nicht allzu weit nach vorne blicken. Der ehemalige VEU-Verteidiger ist auf der Suche nach geeignetem Ersatz für Eriksson und Sandhu. „Aber aktuell ist das Richtige nicht dabei.“ Zwischen dem 20. und 27. Jänner könnte das Team Verstärkung brauchen, da warten gleich vier Spiele in sieben Tagen, davon drei in der Vorarlberghalle.

Heute können die Pioneers auf drei Rückkehrer setzen. Neben den WM-Teilnehmern Aron Summer und Luca Erne steht auch Philipp Maurer, der sich nach überstandener Verletzungspause mit der VEU auf das Comeback vorbereitete, wieder im Kader.

Neu fokussieren

Graz? Kommt mit dem Rückenwind eines 5:3-Sieges gegen Linz nach Feldkirch. Für die Steirer war es der dritte Erfolg vor heimischem Publikum in Serie. Dazwischen unterlag man in Bruneck mit 0:3, die dritte Auswärtsniederlage am Stück. In den direkten Begegnungen gab es jeweils Erfolge in der Fremde. „In Villach haben uns die beiden Siege gegen Pustertal und Laibach von unserem Ziel ein wenig abgelenkt, wie wir spielen müssen“, möchte Co-Trainer Dylan Stanley gegen Graz eine konzentrierte Teamleistung sehen. VN-KO

„Wir haben in Laibach gezeigt, dass wir trotz der Ausfälle in der Lage sind zu gewinnen.“

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