Kriechmayr fährt in Wengen auf Rang vier

Sport / 14.01.2023 • 14:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Verpasste das Podium bei der Abfahrt in Wengen nur knapp: Vincent Kriechmayr.<span class="copyright">r</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">u</span><span class="copyright">t</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">r</span><span class="copyright">s</span>
Verpasste das Podium bei der Abfahrt in Wengen nur knapp: Vincent Kriechmayr.reuters

Sieg beim Traditionsrennen geht an Norweger Aamodt Kilde. Marco Schwarz fährt bei seinem Abfahrtsdebüt auf Platz sechs.

Wengen Ski-Ass Aleksander Aamodt Kilde hat bei den 93. Lauberhornrennen in Wengen doppelt zugeschlagen. Knapp 24 Stunden nach seinem Erfolg im Super-G sicherte sich der Norweger die Abfahrt auf verkürzter Strecke und wiederholte damit seinen Vorjahressieg. Seine Zeit von 1:43,14 Min. war für den Schweizer Marco Odermatt (+0,88 Sek.) unantastbar, Dritter wurde der Italiener Mattia Casse (+1,01). Vincent Kriechmayr (+1,15) war erneut Vierter, Marco Schwarz (+1,29) beim Debüt Sechster.

“Ich bin selber ein bisschen sprachlos. Von ganz oben wäre ich nicht gefahren. Aber heute die verkürzte Abfahrt – das war die richtige Entscheidung.”

Marco Schwarz nach seinem gramdiosen Debüt in der Abfahrt
Marco Schwarz jubelt über seinen sechsten Platz bei seinem Abfahrtsdebüt  - und das am Lauberhorn. <span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Marco Schwarz jubelt über seinen sechsten Platz bei seinem Abfahrtsdebüt - und das am Lauberhorn. gepa

Der Kärntner bestritt seine erste Abfahrt im Weltcup und legte mit Startnummer 31 eine grundsolide Fahrt hin. “Ich bin selber ein bisschen sprachlos”, meinte Schwarz im ORF-Interview. “Von ganz oben wäre ich nicht gefahren. Aber heute die verkürzte Abfahrt – das war die richtige Entscheidung.” Daniel Hemetsberger (+1,93) rangierte nach 39 gestarteten Läufern auf dem 14. Platz, Otmar Striedinger (+2,03) war 17. Unmittelbar hinter Kriechmayr belegte Beat Feuz, der seine letzte Wengen-Abfahrt bestritt, den fünften Platz.

Aleksander Aamodt Kilde fuhr in seiner eigenen Liga und siegte souverän.<span class="copyright">r</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">u</span><span class="copyright">t</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">r</span><span class="copyright">s</span>
Aleksander Aamodt Kilde fuhr in seiner eigenen Liga und siegte souverän.reuters

Kriechmayr verlor nach einem furiosen Start im schnellen Mittelteil zu viel Zeit. “Es war einfach ein bisschen zu fehlerhaft, von der Linie oft ein bisschen zu direkt. Ich habe gewusst, ich habe den Canadian Corner nicht ganz optimal erwischt, dann habe ich versucht, über die Linie zu riskieren. Das funktioniert leider nicht, ich bin oft in den Grieß rausgekommen”, sagte der Oberösterreicher. “Schade, weil bis dahin war es ein vernünftiges Rennen.” Der Speed hätte gepasst, betonte Kriechmayr. “Der zweite Platz wäre leicht möglich gewesen.”

Hemetsberger hatte ähnliche Probleme. “Nach dem Haneggschuss hat es mich ein bisschen rausgerückt, dann war ich eine Spur zu gerade”, erklärte er. “Wenn man einen halben Meter rauskommt, ist dann das grießige Rausgerutschte. Genau da bin ich hingekommen, dann hat es mich noch einmal einen halben Meter nach außen verrückt.”

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